Nun ist mal Zeit zum Spinnen.
Irgendwann (nämlich in 15 Jahren, um genau zu sein, am 1.1.2021, 0:00 Uhr) kommt das Jahr 2021.
Das ist dann ca. 30 Jahre nach Gründung der Jesus Freaks.
Lehn dich mal bisschen zurück… machs dir bequem und versuche dir diese Zeit vorzustellen.
(mal angenommen, es gänge nur nach dir, und angenommen es sei alles möglich.)
Wo wärst du gerne im Jahre 2021? Wie sollte deine Gemeinde/Jesusfreak-Gruppe im Jahre 2021 aussehen?
Welche Projekte wirst du laufen haben?
Was wirst du selber machen wollen bzw. sein wollen?
Wirst du überhaupt noch bei JFI sein?
Wie wird JFI im Jahre 2021 aussehen?
Träum einfach mal … und teile deine Gedanken und Fantasien mit anderen.
Anmerkung:
Beim Konzil geht es unter anderem darum, Gott zu fragen wie es in Zukunft weiter gehen soll. Gott spricht auch durch die Ideen und Visionen in deinem Kopf. Vielleicht hat er dir höchstpersönlich gewisse Flausen in den Kopf gesetzt… und vielleicht ist es gut, diese Flausen mal anderen mitzuteilen.
Autor: Micha
Wie wäre es denn damit?
http://www.youtube.com/watch?v=30SuZayHS2k&mode=related&search=
Nein, Scherz bei Seite.
Ich wünsche mir eine Bewegung, die Gemeinden, Projekte, Gemeinschaften etc. hervorbringt, “die für andere da sind” (Bonhoeffer) und persönlich glaube ich, dass wir, was das Design solcher Dinge angeht, noch nicht annähernd unsere Möglichkeiten erkannt und genutzt haben.
Mein Gebet ist es, dass diese Orte reife und mündige Persönlichkeiten hervorbringen, die innerhalb ihrer Gaben und Möglichkeiten Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft übernehmen, weil sie in der Lage sind von sich selbst weg zu sehen.
Bug-Tracking-System
Ok, da Micha hier zum Spinnen aufgerufen hat, werde ich das mal tun. An dieser Stelle schon mal vorweg, das es etwas nüchternes ist aber ich denke in seiner Art doch revolutinär.
Am Anfang kurz etwas zu meiner Person um die Gedanken besser verstehen zu können:
Ich habe Elektrotechnik studiert und arbeite bei Siemens als Programmierer für Automatisierungstechnik, das ist Technik die von der Bierbrauerei über Autohersteller bis hin zum Flugzeugträger verwendet wird. Aus diesem Grund sehe ich vieles durch eine ingenieurmäßige Brille.
Nun möchte ich etwas zum Thema Fehler bzw. Fehlermanagement schreiben.
(Software-) Fehler gehören deshalb für mich und jeden anderen Programmierer zum Alltag. An großen (Software)Projekten arbeiten viele Leute und der Umgang mit eigenen und fremden Fehlern steht an der Tagesordnung. Wenn Software fehlerhaft arbeitet kann das in Bereichen wie der Automatisierungstechnik oder der Medizientechnik schwerwiegende Konsequenzen haben und deshalb ist die Devise “je früher ein Fehler gefunden wird, umso besser”. In großen Softwareprojekten gibt es deshalb auch sogenannte “Bug-Tracking-Systeme” (Fehler-Nachverfolgungs-System). Darin werden Fehler erfast und dann an die entsprechenden Teilprojekte und Ansprechpartner weitergeleitet. Gleichzeitig kann derjenige der den Fehler eingereicht hat, sehen welchen Status der Fehler hat, das heist ob er in einer Warteschlange ist, ob er bearteitet wird oder schon abgeschlossen ist. Weiterhin erfährt er wer sich gerade um den Fehler kümmert.
Was hat das mit Jesus Freaks zu tun? Aus meiner Sicht sehr viel. Mirko hat vor einiger Zeit geschrieben das die JF bei Version 1.99 angekommen sind und nun der Sprung zur Version 2.0 ansteht. Jeder Programmierer weis, das in einer neuen Version natürlich neue Funktionen drin sind aber auch meistens noch etliche Fehler lauern. Das bedeutet das man im Prinzip ein System braucht, das jederzeit bereit ist Fehler oder Bugs zu erfassen und weiterzuleiten.
Zusammenfassend sieht das so aus, das wir als JF in Zukunft besser mit unseren eigenen Fehlern umgehen können, das niemand aus den Wolken fällt wenn ihm mitgeteilt wird wenn etwas schief läuft, weil bekannt ist das es überall Fehler gibt. Weiterhin soll es ein System sein, wo jeder vom normalen Jesus Freak bis zum Vorsitzenden von JFI die Möglichkeit hat sein Feedback zu geben.
Diese Möglichkeit gibt es auch heute per Anruf oder Email. Sicher ist klar wenn das morgen jeder tun würde, dann wäre schnell eine Überlastung da, also braucht es ein System das es ermöglicht, das kein Feedback verloren geht und das die Fehlermeldung keine Einbahnstraße ist.
Damit wir auch in der Fehlerbearbeitung Kopf sind und nicht Schwanz
P.S. für die technisch bewanderten unter euch, noch ein System das so etwas bewerkstelligt (das ist nicht auf Software festegelegt)
http://otrs.org/ OTRS steht für Open-Source (Trouble)Ticket Request System
@ ronny:
bei jfi arbeiten wir schon mit otrs - allerdings zum mail beantworten. soweit ich dieses systhem verstehe, muss man dort doch eingeloggt sein, um einen status oder eintrag machen zu können - oder geht sowas auch per “guest” status?
in gewisser hinsicht wäre das eine nette idee … wobei man da aber auch an die manpower denken muss, die solche sachen “bearbeitet”.
wir müssen aufpassen, das wir uns nicht selber beschäftigen sondern daran denken, was unser auftrag ist …
Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang immer die Frage nach dem Lernen, d.h. die erfassten “Fehler” müssen letztlich zu einer Verbesserung des gesamten Systems beitragen. Wenn das passiert ist es dann wirklich erreicht, dass man sich eben nicht um sich dreht, sondern den Auftrag besser erfüllt als vor dem “Fehler”.
Also FeedBack Möglichkeiten schaffen ist das eine, Lernprozesse aus den Feedbacks das andere.
(Wenn über Fehler gesprochen wird, dann habe ich oft das Gefühl, dass Gesprächspartner der Ansicht sind, dass es grundsätzlich etwas negatives ist Fehler zu machen. So denke ich nicht. Fehler sind gut und wichtig, denn sie zeigen, dass Menschen Wagnisse eingehen, was sich ja in Pioniersituationen nicht vermeiden lässt.)
Ein Bug-Tracking-System sollte natürlich einfach zu bedienen sein und jedem zugänglich sein, der Jesus Freaks “installiert” hat.
Das Feedback zu demjenigen der den Fehler gemeldet hat, ist wichtig um die Motivation zu erhöhen Bugs zu melden. Wenn man es richtig betrachtet, ist so ein System ein Zukunfts-Werkstatt die ständig läuft. Ich denke für viele ist es eine Motivation, wenn sie wissen das ihre Reports nicht irgendwo endlos rumkreisen sondern das sich jemand direkt drum kümmert.
Das Ziel ist dann auch die Last zu verteilen, den es sollte möglich sein für verschiende Bereiche verschiedene Bearbeiter zu finden. Wenn es richtig gut läuft hat, man dann quasi ein virtuelles 24-7 JFI-Info Büro was das bisherige nicht ersetzen aber erweitern kann.
Wenn ihr so ein System schon jetzt einsetzt, werdet ihr die Möglichkeiten schon erkannt haben. Dann würde es ja nahe liegen andere JF-Bereiche mit einzubinden und natürlich auch jeden neuen Bereich, wie zum Beispiel das Konzil.
Ein weiterer Vorteil ist das FAQ-Listen enstehen, was bedeutet das jeder die Möglichkeit zu prüfen ob schon jemand anderes das Problem erkannt hat. Es ist für einen Ansprechpartner sicher auch ermüdend zig Mal mit der selben Frage konfrontiert zu werden. So etwas liese sich damit zu einem gewissen Teil vermeiden.
Hier noch mal ein Link in der Wikipedia, dabei ist vor allem interessant welche Funktionalität damit zur Verfügung steht.
http://de.wikipedia.org/wiki/OTRS
und hier noch ein kleiner Auszug daraus:
Mit OTRS lassen sich Probleme und Anfragen (per E-Mail, Fax, Telefon und Webinterface) kanalisiert bearbeiten. Dabei kann die Verarbeitungsleistung auf einem sehr hohen Niveau liegen: mehrere tausend Tickets pro Tag, bearbeitet durch eine fast beliebige Anzahl von gleichzeitig tätigen Bearbeitern. OTRS geht – wie andere TTS auch – weit über die reine Verwaltung von einfachen E-Mail-Postfächern hinaus. Es führt zu jedem Ticket eine Historie, führt mehrere Anfragen zu einem Thema zusammen und ermöglicht so eine ganzheitliche Bearbeitung von Vorgängen anstelle einzelner E-Mails. In OTRS können mehrere Bearbeiter (in OTRS „Agenten“ genannt) gleichzeitig die Anfragen lesen, beantworten und ordnen.
In OTRS ist eine Funktionalität zum Erstellen/Bearbeiten von und zur Suche in FAQ-Texten integriert. Die FAQ-Texte können in Antworten zu Anfragen übernommen werden. So finden sich OTRS-Installationen zum Beispiel bei der NASA, der ESA, bei General Motors, DaimlerChrysler und vielen Fortune-100-Unternehmen. Auch die E-Mails an die Support-Teams der Wikimedia-Projekte werden mit OTRS bearbeitet.
Über den Bedarf für Jesus Freaks braucht man warscheinlich nicht mehr zu diskutieren, gerade in den letzen Monaten konnte man beobachten das sich eine Art “wildes” Bug-Tracking-System auf den Blogs entwickelt, dazu würde ich mir eine sinnvolle Alternative wünschen.
Ob es die Jesusfreaks dann noch gibt hängt davon ab ob wir WIRKLICH Jesus volgen, oder das nur sagen aber nicht tun! Wir schwätzen zu viel! Warum leben wir den Leuten nicht vor was Jesus uns vorgelebt hat? Was interressiert mich dann das Jahr 2021? Das ist dann Gottes Sache und ich kann mich auf heute konzentrieren. So wie Jesus es uns vorgelebt hat.
Schwätzen halte ich in dieser Zeit kurz vor dem Konzil für durchaus richtig.
Ich will mit meiner “Gang” und Jesus das Jahr 2021 erreichen, so wie er sich das vorgestellt hat.
genaueres kann ich leieder nicht zusammenspinnen ,tud mir leid
Konstruktiv reden, aber nicht schwätzen! Sonst hat man einen riesen Berg an gesagtem und steigt erst recht nicht mehr durch. Besser Jesus reden lassen. Also mal Klappe halten und beten, auf Jesus hören, mit Jesus darüber reden, und dann mit anderen darüber.
@jo.
Jep. Das bringts ziemlich aufn Punkt.
hm… @ ronny: Wenn du das programmieren kannst, wieso setzt du sowas nicht einfach mal in die Welt? Ich denk, das würd einen ganzen Haufen hin und her in den Bloggs um eine ganze Ecke übersichtlicher, einfacher, konstruktiver und vor allem freundlicher machen.
Hallo Mona,
danke für die Einladung :). Die Möglichkeiten der Technik ist die eine Seite, die Nutzung und Umsetzung eine andere. Zur Zeit gibt es für JF (aus meiner Sicht) kein wirklich einheitliches Internet/Kommunikationskonzept, was sicher auch historisch bedingt ist. Die Internetarbeit ist über die Jahre gewachsen, von den ersten Seiten bis heute mit verschiedenen Projekten (diePredigt.de, derLopreis.de, usw.) es wurden viele neue Dinge erstellt aber es fehlt irgendwo der rote Faden. Trotz der Geschichte müßte meiner Meinung nach mal ein Konzept dafür erstellt werden, weil die Bedeutung des Internets und der Kommunikation immer mehr zunimmt (z.B. die Blogs).
In Unternehmen gibt es für sowas Abteilungen, das heist im Prinzip müßte man mindestens eine Person vollzeitlich freisetzen dafür. Im Moment ist es aber so, das nicht mal unser “Buchhalter” von JFI vollzeitlich dafür angestellt ist. Zu mir persönlich: ich selbst habe einen Vollzeitjob + Familie da bleibt nicht mehr viel Zeit übrig. Wenn das als sinnvoll erachtet wird dann müßten dafür auch Ressourcen frei werden, ich weis das es in unserer Bewegung etliche Leute und mittlerweile auch JF-Firmen gibt, die so etwas auf die Beine stellen können. Des weiteren ist es dann auch wichtig, das die Leute mit so einem (oder ähnlichen System) dann auch arbeiten und das es auch gut zu bedienen ist. Es bringt also nicht viel schnell was aus dem Boden zu stampfen sondern, das will gut überlegt sein um den “Wildwuchs” einzudämmen. Vieleicht noch mal eine Rückfrage an dich als normaler Nutzer des Internetangebots von JF. Bist du damit zufrieden? Findest du alle Infos und Ansprechpartner die du suchst?
@ ronny, du sprichst da genau den richtigen punkt an, es gibt keine res… die leute die so was könnten haben genug zu tun und ich würd sagen niemand hat zeit das zu machen…
meine idee war ne art firma von jfi, die davon leben kann… z.b. jfi als hoster, webargentur usw… aber das müsste erst mal jemand stemmen. es brauch erst mal ne person, die da bock drauf hat, die das kann und die dann von ehrenamtlichen unterstützt wird… jfi hat ja leider nicht das geld so was anzuschieben also muss es aus der bewegung kommen… fänd es auch toll, wenn es da nen einheitliches konzept geben würde… naja bin gespannt, was sich da entwickeln wird, denn von jfi seiten bin ich mir sicher, dass es willkommen wäre. wobei ich denke, dass die bewegung gerade ganz andere probleme hat als nen einheitlichen internet auftritt zu organisieren…
jep.
na ja - ma schaun was die zukunft bringt..
mal das konzil abwarten, denke ich.
Ja das sehe ich auch so Manuel, wobei es mir nicht nur um einen Konzept für die Internetauftritte ging, sondern einem IT-Konzept das die Organisation von Information, Kommunikation usw. beinhaltet. Aus meiner Sicht müßte man dafür aber Ressourcen schaffen, was bedeuten würde, das Thema mit höherer Priorität zu versehen.
Der nächste Punkt ist, das Infrastruktur kostet, es ist ja nicht mit der Installation getan, da gehört auch Wartung dazu und auch akives Promoting in der Hinsicht, das Leute sowas auch aktiv nutzen. Im Moment habe ich eher den Eindruck das Jesus Freaks ein Riesensammlung von verschiedenen Aktivitäten ist, aber sowas wie ne gemeinsame Plattform fehlt, was bedeutet das das Potential das in einer Bewegung von über 1000 Leuten steckt (ich hoffe mal soviele aktive Mitglieder gibt es noch) nicht richtig genutzt wird.
Was mich persönlich auch ärgert, das viele Dinge “vergeistlicht” werden. Viele Probleme sind derzeit organisatorischer Natur und ich bin sicher, das wir im Moment mehr BWL’er bräuchten (im Sinne von Management und Organistation) als Sozialarbeiter. Es gibt viele Dinge da sträuben sich bei mir als Ingenieur die Nackenhaare. Wir haben Ressourcen und auch das Geld ist im Prinzip da, die Frage ist wofür und wie effektiv es verwendet wird.
@ Micha
was war jetzt der Zweck/Inhalt deines letzten Comments?
na, IT ist ein Nebenthema.
bißchen was tut sich ja auch.
Ich verstehe und teile dein Anliegen.
und irgendwie denke ich, dass da nach dem Konzil eher was geht.
Immerhin - diesem Nebenthema IT habe ich nun einen eigenen Beitrag gewidmet. Rein technische Sachen kann man dort weiterspinnen.
(das heißt auch: rein IT-bezogene Kommentare unter diesem Beitrag werde ich von nun an spoilern… denn dazu ist der neue Beitrag da.)
Und “Bugtracking-System” im übertragenen Sinn als Modell für JFI?
Hmm. da weiß ich leider zu wenig drüber…
aber:
vermutlich geht es ja darum, dass mensch fehlerhaft ist.
Und diese Fehlerhaftigkeit des Menschen ist von vornherein in die Organisationsstruktur mit einzuplanen.
Keiner in der Bewegung ist ein Gott oder auch nur Halbgott.
Meiner Meinung lässt sich diese Fehlertoleranz am besten dadurch erreichen, indem die Prioritäten bissl verlagert werden.
Weg von “wir müssen die Leiter stärken” hin zu “wir müssen die Basis stärken.” Mündige Christen machen. Priesterschaft aller Gläubigen…
(”Leiter stärken” ist natürlich nicht verkehrt… das ist trotzdem wichtig… aber es birgt bissl die Gefahr, dass sich die Basis an starke Leiter gewöhnt und sich selber in den Schaukelstuhl setzt. Dann sind irgendwann die Leiter weg, und die Basis im Schaukelstuhl stirbt.)
Jesusfreaks 2021 stelle ich mir so vor:
Haufen Projekte, Gemeinden und andere geile Sachen, die alle eigenständig entstanden sind - und trotzdem ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Schön vernetzt.
Chef des Ganzen: Jesus.
Sonstige Oberleiter: keine - nur paar Leute die sich drum kümmern, dass die Vernetzung optimal ist und dass das Klima stimmt.
also ich würd es absolut begrüßen, wenn wir als bewegung im wilden net eine einheit vorstellen könnten. sprich, daß für jeden außenstehenden dann doch auf den ersten blick klar wird, daß lobpreis.de und predigt.de so wie 2T22 und so weiter ganz klar teilbereiche der bewegung als ganzes sind und nicht irgendein wilder zusammenschluß von leuten, die halt gerne lobpreis machen und sich deshalb halt mal treffen, aber ansonsten nix mit der bewegung am hut haben. wobei diese teilbereiche natürlich auch eine nette plattform zum austausch mit “den anderen” (christen von woanders) sein können.
es wär sicher interessant, wenn das schön übersichtlich auf der homepage verlinkt und erklärt ist und da klar rüberkommt und es umgekehrt auf den seiten der unterteile jeweils einen “home”-link gäbe, wo man eben auf das zuhause verweist.
*priesterschaft aller gläubigen* find ich eine gute sache.
dazu fällt mir ein, was mir eine freundin mal über die lehrmethode in ihrem karatekurs erzählt hat. der trainer hat dort nämlich seine schüler beauftragt einem schüler mit einem jeweils um eines niedrigeren gürtel seine eigenen kenntnisse zu vermitteln und ist dann selbst hauptsächlich durch die trainierenden paare gewandert und hat beide seiten verbessert (also den schüler, der was vorzeigt und weitergibt und den, der grad was lernt). und wenn er das gefühl hatte, daß ein schüler so weit ist, dann hat er ihn herausgenommen und die nächste gürtelprüfung mit ihm gemacht. wobei das fast nur ein feststellen der tatsache war, daß der schüler einfach das nächste level erreicht hat.
irgendwie denk ich, hat jeder von uns ein “level”, in dem er sich glaubensmäßig befindet und wo er was weiterzugeben hat. und das fänd ich gut, wenns gefördert würde und wenn jeder ganz klar wüßte, daß er der bewegung was zu geben hat.
und ich sag jetzt nicht fromm, daß jesus der einzig wahre leiter ist, der durch die reihen marschiert und verbesserungsvorschläge geben darf. ich glaub schon, daß es auch leute in der bewegung gibt, die in der lage sind, trainingspaare/gemeinschaften zusammenzustellen und diese ein bißchen im auge zu behalten…
@ronny: schon klar. versteh ich absolut, daß du dir auch “keinen hax ausreißen” kannst. bleibt zu hoffen, daß sich jemand meldet/findet, der zeit und muße dazu hat. wenn wir nicht selber mit unseren sachen zum teil übers kreuz kämen, dann würd ich ja den klaus darum belabern, aber bei uns geht sich das auch nicht aus. wobei es mir da weniger um einen einheitlichen webauftritt gehen würd als darum, daß das konzil nicht eine mordsstreiterei wird, weil sich jetzt schon alle in den bloggs befetzen. obwohl sich das eh grad beruhigt zu haben scheint. und darum, daß sowas in zukunft von vornherein nicht mehr so ein aneinandervorbeigerede wird. vielleicht behalten wir es einfach mal als wunsch im herzen und warten ob gott jemanden dazu ruft. oder mehrere. weil es braucht ja sowohl das know-how beim programmieren als auch kompetenz im umgang mit menschen und dem formulieren von antworten. allein schlechte formulierungen können nämlich zu neuem zoff führen und die ganze arbeit is fürn arsch.
ob ich alles finde… bis jetzt eigentlich schon.
wer suchet, der findet.
zumindest ansprechpartner für verschiedene dinge. das heißt allerdings nicht, daß ich immer damit zufrieden war, wie mein anliegen jeweils gelöst wurde. das ist durchaus verbesserungswürdig.
so far
peace