Mich würde im Zusammenhang dieser ganzen Debatte mal interessieren, wer eigentlich ein Jesus Freak ist. Das mag jetzt banal klingen, aber ich erkläre gleich was ich meine. Ein Grund das zu schreiben ist sicher, dass mich diese Frage selbst betrifft, aber ich habe auch eine ganze Menge anderer Leute getroffen habe, die durch das Raster: Jesus Freak = Mitglied einer Jesus Freak Gemeinde fallen. Verbunden damit ist z.B. das immer wieder beklagte Kommunikationsproblem, denn der übliche Informationsweg verläuft bislang über die Leiter an die Gemeindemitglieder,woraus folgt: ohne Gemeinde keine Infos, maximal Buschfunk. Das nur als Beispiel.
Ist also ein Jesus Freak jemand, der
- sich selbst so nennt,
- der die Vision der Jesus Freaks teilt,
- sich der Bewegung verbunden fühlt und irgendwo mit dabei ist,
- in einer Jesus Freak Gemeinde ist oder mal war
- oder in eine Jesus Freak Gemeinde gehen würde, wenn es in seiner Nähe eine gäbe
- oder weiss nicht, was noch möglich wäre
Wie seht ihr das denn?
by Ulli/Görlitz
[...] Wozu dieser Monolog? Es taucht gerade hier und hier die Frage auf was ein Jesusfreak ist. Paddy betont das die Jesusfreaks nicht für alle da sind. Nebenbei gibt er noch eine Definition von dem was für ihn Jesusfreaks sind. Das find ich alles sehr nett, und ich kanns auch unterschreiben (auch deshalb gefällt mir die Heilsarmee, die hat die selbe Ausrichtung), aber schaun wir uns mal um, die wenigsten “Jesus Freaks” haben bevor sie Jesus Freaks wurden in dieses Raster gepasst, ich auch nicht. Wie thecat schon sagte gehören doch die meisten Leute bei uns in die Kategorie “gebildet, christliches Elternhaus,auf der Suche nach dem Gott mit dem sie leben können”. Ich möchte sie mal “Jesusfreaks der zweiten Generation” (obwohl ich nicht sauber in dieses Raster passe, zähle ich mich auch dazu) nennen, da sie meist zu den ursprünglichen Freaks dazugekommen sind. (Die erste Generation sind für mich die Leute, welche die Jesusfreaks gestartet haben, indem sie Jesus in ihren Style gelebt haben und dadurch Gemeinde wurden.) [...]
Ich fühle mich zu den JF zugehörig, weil ich deren Vision teile (6-Punkte-Plan, etc.). Ich bin derzeit nicht so richtig in einer Gruppe, weil ich ein Problem mit meiner Ortgebundenen JF-Gruppe habe: Jesus Freaks sind für mich Leute, die handeln, zuerst in/an ihrem eigenem Leben und dann nach draußen gehen und nicht nur ständig davon reden und dabei selbst nicht ausm Loch wollen. Leider erlebe ich derartige Lethargie immer öfter (nicht nur in meiner Nähe) bzw. höre davon. Ich kann das bis zu einem gewissen Grad ertragen, aber wenn es über längere Zeit überhand nimmt, hörts bei mir eben auf.
Trotzdem begleite ich andere Gruppen und “mentorisiere” sie irgendwo und fühle mich sauwohl dabei. Ich habe gerne mit “schwierigen Menschen” zu tun und begleite sie auch gerne. Das ist so ein bischen der Zwiespalt, den ich habe.
Ich bin sehr gerne in der Bewegung, aber ich habe auch Grenzen.
das ist eine ganz ganz schwierige Frage.
ich kann diese Frage für mich nur so beantworten:
Jesusfreaks sind für mich meine (geistige (oder heißt das geistliche)) Familie.
Da hängt für mich Herzblut dran.
Und ich verhalte mich, wie es familienüblich ist.
Innerhalb frotzel ich manchma bissl rum … aber unterstütze auch.
Gute Zeiten - schlechte Zeiten. Wie das halt so ist. Es gehört für mich dazu, sowohl durch die einen als auch durch die anderen zeiten gemeinsam durchzugehen.
Aber wenn von außen jemand meine geschwister anpisst - tja, da gibts für mich ne Art “Familienehre” die da angegriffen wird.
Dann z.B. nehme ich andere Familienmitglieder erst mal schon alleine aus Prinzip in Schutz.
Wer zu dieser Familie dazu gehört ist damit immer noch nicht beantwortet.
Vielleicht kann man das am besten mit “gleiche Wellenlänge” beantworten.
Tja wat is n JESUS FREAK? Schwierige Frage, die sich so schwer beantworten lässt.Hat meines Erachtens aber(zumindestenz in seiner Urdefinition) was mit Underground zu tun.
Im Wörterbuch wird “Freak” als “Spielart der Natur” definiert, im Sprachgebrauch der Späthippie-Generation gab es einen beachtlichen Pool von “Freak-Wörtern”, wie z.B.:freak off, freak out, freak up,freaky etc.
Def. laut Underground Dictionary(Eugene Landy, 1971):”Jemand, dessen Erscheinung und Benehmen ziemlich bemerkenswert und schockierend gegenüber dem Establishment, den normalen Leuten ist”.
Was die Jesus Freaks angeht, war dies sicherlich mal zutreffend, ob es heute noch so ist weiß ich nicht, is denk ich auch nicht so wichtig.
Kann aus meiner Sicht sagen, das die Jesus Freaks eine Möglichkeit für Menschen sind, Gott zu begegnen, die mit etablierten Gemeinden Probleme haben.
Grunsätzlich denke ich, kann jeder/jede Jesus Freak sein.
also was mich angeht, sind die echten freaks die, die ihren gott ernst nehmen mit allem was er sagt. nicht nur in den teilen, die ihnen selbst gefallen oder die sich vielleicht noch im bereich des glaubhaften befinden, sondern in absolut allem (auch wenn ihnen das nicht immer so bewußt ist).
*fg* seltsamerweise ist das in unsern eigenartig christlich geprägten breiten auch schockierend…
bei der definition bleibt allerdings das problem offen, daß ich super freunde hab, die zb baptisten sind, aber in meinem herzen zumindest als “ehrenfreaks” gespeichert sind.
Für mich ist ein jesusfreak jemand, der verrückt genug ist, Gottes Wege ohne Kompromisse zu gehen, der weiters ein wirkliches Herz für die VERLORENEN hat (sprich nicht die, die mal so einfach in die Gemeinde reinschneien - die sind sowieso irgendwie auf der Suche) - für mich stellt sich da mehr die Frage, wer sind die Verlorenen (Schafe?), von denen Jesus spricht?!
ein jesusfreak kommt selbst aus der Szene(ganz egal welcher- ob punk, skinhead, gabber,…) - hat einen Identitätswechsel erlebt vom normalen WorldFreak zum JesusFreak - weiters hat ein JF einen Ruf in die Szene, aus der er kommt und hat diesen auch erkannt!
zusammenfassend in Stichworten: - Herz für Verlorene
- einer Szene/Jugendkultur/Randgruppe zugehörig
- Identitätswechsel
- Ruf in die Szene aus der er kommt
Vielleicht ist das noch nicht alles, vielleicht würden mich einige für diese Eingrenzung steinigen, aber man muss ja irgendwo mal anfangen….
Was ist mit einem 30jährigen, der mit Familie in eigenem Haus wohnt und dessen Freunde gutverdienende Kreative, Bänker oder ect. sind ?
wäre auch meine frage… oder einfacher, was ist, wenn du selbst aus der zielgruppe rauswächst… was ist dann? bist du dann kein jesusfreak mehr? oder ist es nicht viel mehr so, dass du dir nun gedanken darum machen musst, etwas neues zu finden, was genau so radikal für jesus ist, wie das was du bis her gemacht hast… ich glaube genau an diesem punkt stehen die freaks gerade und eigentlich sollte dieser punkt dazu genutzt werden neue gebiete für die freaks einzunehmen. die alten sachen genau so beibehalten (wer punk ist und unter punks arbeiten will soll das machen, wer nicht mehr in der szene ist aber dafür z.b. unter kreativen soll was mit kreativen an den start bringen und dann hat man schon so was wie nen kleines netzwerk und kann viel viel mehr abdecken, was dann auch events, wie das stock oder so voll cool machen, weil noch mehr fülle da ist!)
hmm…
sind wir irgendwann so was wie “alt-68er” .. “alt-Punks”?
“Alt Freaks”?
was is der “Jesusfreak-Spirit”?
Wir haben alle denselben Geist, nämlich den Geist Gottes, der in uns lebt - durch das Blut jesu haben wir alle freien zugang zum Daddy und es ist dasselbe Blut wie in einer Freikirche oder sonstwo, wo jesus im Zentrum steht!
ich denke dass wir nicht vergessen sollten, dass Jesusfreaks aus einer gewissen Not heraus entstanden ist, nämlich, dass es keine Gemeinden gab, die in der Szene gepredigt hätte, und dabei nicht versucht haben, den Bekehrten etwas aufzusetzen bzw. ihnen etwas anderes anzuziehen!!!
Heute sind wir ein bunter Haufen aus Leuten, denen Jesus das Herz für die Verlorenen geöffnet hat und die den Ruf des Heiligen Geistes hören!
Und natürlich sollte man niemanden ausschließen - solange der sich nicht gegen die verrückten Aktionen stellt, solange er die Leut so predigen lässt, wie das die Szeneleute brauchen, solange er noch immer laut Amen zu den geistgeführten Gebeten junger, verrückter, lauter, schriller Jesusfreaks sagen kann- ich denke es ist einfach auch eine Frage des Bodens, aufdem ein junger Christ wächst - ist die Gemeinde zurückhaltend und gesetzt, wird er das über kurz oder lang auch werden, oder er wird die Gemeinde verlassen - ist die Gemeinde schrill und laut, wird auch dies seinen Lebensstil beeinflussen - und nur weil jetzt einige draufkommen, dass sie nicht mehr die jüngsten sind und eigentlich das gar nicht mehr so drauf haben mit dem schrill und laut (schrill wirds dann erst wieder, wenn die Haare weiß geworden sind und die Färbeversuche fehlschlagen, laut wirds dann erst wieder, wenn man soweit ist, dass man einen Gehörapparat braucht[ihn sich aber nicht leisten kann :-)]) - sollte man jetzt eine neue Vision, ein neues Ziel setzen?
Lasst die jungen mehr ran - lasst sie doch - das ist immer wieder das Problem, dass ich sehe, dass Menschen in Leitungspositionen auf ihren Stühlen kleben bleiben, weil sie zu stolz sind, einen anderen Arsch die Verantwortung zu übertragen - klar man wird reifer und weiser mit der Zeit, aber ich denke dass gerade diese Leute unterstützende, beratende, den anderen in die Berufung helfende Funktionen übernehmen sollten!
irgendwie versteh ich unter jesusfreaks immer noch das was es vor einigen jahren noch war: eine jugendbewegung von alternativen, kreativen leuten, die nicht in das bestehende system passen.
es gibt immer noch krasse subkulturen, szenen und jawohl: freaks! DAFÜR war jesusfreaks mal gedacht…
hier mal ein einblick in die szene in geithain - und geithain ist provinz - was ist da erst in den großstädten los!
also HIER der link…
hm… hier stehe ich, ich kann nicht anders, oder so…
was mich zu freaks gebracht hat, war gott. und das tiefe gefühl, daß das meine familie ist. wo wir wirklich familie sind und nicht nur so tun und drum rum labern. fettes gesülze, super gesalbter godi und am ende vom sonntag geht man sich wieder am arsch vorbei und tratscht übereinander. da ist mir immer schon das kotzen gekommen.
berufung… mal eine neue frage:
hört die auf, wenn ich in ein anderes alter komme und vielleicht den stil, meine berufung auszuleben, ändere?
bin ich kein freak mehr, wenn ich nicht mehr auf der straße rumbrülle oder erst, wenn mein herz nicht mehr zu gott schreit?
ab wann ändert sich da wirklich was?
Was ich meine: Kann es sein, daß man halt irgendwann in ein anderes Level kommt und dann entsprechend auch das Spiel anders spielen muß?
Ich mein, ich hab jetzt gerade geheiratet und das ist eine andere Liga, als nur hübsch händchenhalten. Jetzt gehts ans Eingemachte. Jetzt gehts wirklich um was. Um unsere Familie…
Und das wird nochmal eine andere Liga, wenn da Kinder im Spiel sind. Dann müssen wir Vorbilder auch noch sein. Nich nur für die Leut, die uns halt am Samstag im Godi und zufällig auf der Straße mal sehen… sondern für kleine wissbegierige Menschen, die mitten in der Nacht im Schlafzimmer stehen und sich in die Hose gepißt haben…
Vielleicht ist das Konzil nur der Zeitpunkt, die Plänkeleien zu lassen und jetzt mal ans Eingemachte zu gehen und tatsächlich Familie zu werden.
Was ja nicht heißen muß, daß man nicht mehr auf der Straße brüllen darf…
zwecks Szene ist mir nochwas eingefallen:
Also in meinem Dorf, wo ich herkomm, ist mir noch nie eine Szene aufgefallen, die sich äußerlich bemerkbar macht. Österreicher outen sich nicht so wie Deutsche. Wir haben nach außen keine Meinung und tun dann was wir wollen. Das kostet manchmal echt den letzten Nerv, wenn du was aufbauen willst, aber ist halt so. Das ist unser Job.
Das einzige (und das find ich dann immer ziemlich komisch) was passiert: Irgendwann färben sich die Jugendlichen ihre Haare schwarz, tragen diese engen Perlenhalsketten (die man am Markt kriegt), ziehen sich dann vorwiegend schwarz an und sind voll überzeugt davon, sie wären die ersten, die das getan hätten und sind jetzt die coolsten.
Also vielleicht gehts bei der Definitionsfindung, daß wir nicht rausdiskutiert werden, weil es bei uns nicht so offensichtliche Szenen gibt. Wien ist selbstverständlich Ausnahme.
Allerdings, wo es mich immer hingezogen hat, das waren die Menschen, zu denen keiner gehen wollte. Da hat mein Herz zu brennen begonnen.
Da gab´s diese alte Frau, die mir immer so leid getan hat, weil sie keiner mochte und alle Kinder in der Nachbarschaft sie immer verspottet haben und ihr Sachen nachgeworfen haben….
Und dann gab´s da diesen schmuddeligen Holländer, der allen unheimlich war, weil er halt keinen richtig an sich dranließ und böse Witze machte. Und er stand voll auf Begräbnismusik, die er sich dann reinzog…
Und dann gab´s… oi, all die Leute mit denen halt keiner auskommt…
die aber voll verträglich sind, wenn sie merken, daß man sie wirklich gern hat…
oh… und @ tomm: ich sag nicht zu allem amen, was irgendein geist führt…
wer sagt denn was vo n irgendeinem geist - ich red eigentlich vom Heiligen Geist, aber ist ja egal!
So denn hier auch noch mein Beitrag zur Definition Jesus Freak:
Für mich sind Jesus Freaks Menschen, die ihr Christsein dort leben wollen, wo sie herkommen. Sie wollen die Menschen erreichen, die sonst wahrscheinlich von niemandem erreicht werden. Meist denkt man dabei nur an Leute von der Straße, Drogis und Punker, aber ich glaube, dass das genau so gut für Studenten gilt.
Denn ganz ehrlich unter den Studenten gibt es auch genug Leute mit Problemen und Drogis, und die Leute dort finden auch kaum einen guten Zugang in eine andere Gemeinde.
Unsere Gemeinde ist in dem Bezug auch ganz bunt gemischt. Wir haben einige Punker und Studenten aber wir kommen gut untereinander klar und haben angefangen in beide Richtungen zu denken. Mittlerweile sind mir einige von den Drogis auch echt ans Herz gewachsen, aber ich weiß auch, dass meine Uni-Leute Jesus brauchen. Und ich kann sie durch meinen Lebensstyle ständig auf ihn aufmerksam machen.
Ich denke Jesus Freaks sind Menschen, die radikal und kompromisslos Jesus nachfolgen. Die sich besonders versuchen, die Worte von Jesus umzusetzen. Damit meine ich, dass man nicht gleich jeder Strömung folgt, jedes Erfolgsrezept nachahmen muss (die ja auch nicht unbedingt schlecht sein müssen), sondern eigentlich schon sein Leben lang genug damit zu tun haben wird das umzusetzen was Jesus gesagt hat. „Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst!“
Ein Jesus Freak sollte es mögen, Gemeinden neu aufzubauen und es vorziehen, aktiv am Gemeindebau beteiligt zu sein. Ein Freak ist so zu sagen nicht in einer Kirche/ Gemeinde zuhause, in der schon alles geregelt und organisiert ist.
Kennt ihr die 24/7 Vision? Die finde ich cool und beschreibt für mich auch Freaks sein. Junge Leute, die kompromisslos mit Jesus leben.
[spoiler '24/7-Vision ausklappen' 'wieder einklappen']
Da kommt doch dieser Typ zu mir und fragt: „Was
ist die Vision? Worum geht es?“ Ich mache meinen
Mund auf, und höre folgende Worte:
Die Vision ist JESUS - der gefährliche Jesus! Der
Jesus, den du nicht leugnen kannst! Der dich total
in Beschlag nimmt!
Die Vision ist eine Armee von jungen Leuten. Du
siehst Knochen? Ich sehe eine Armee! Und
sie sind FREI vom Materialismus. Sie lachen über
die kleinen 9-5 Uhr Job- Gefängnisse.
Sie essen Kaviar am Montag, und Brotrinde am
Dienstag, sie merken noch nicht mal den Unterschied.
Sie kennen die Bedeutung der Matrix, sie
Sie verstecken ihre geheimen Motive nicht und
auch nicht ihre privaten Gespräche. Sie lieben die
anderen von ihren selbstmörderischen Abenteuern
ins Leben zurück, weg von ihrem satanischen
Vergnügen.
Diese Armee legt ihr Leben für das eine Ziel nieder.
Eine Million mal pro Tag sind ihre Soldaten
bereit, eine Niederlage einzustecken, um eines
Tages den entscheidenden Sieg zu erringen, indem
sie hören: „Gut gemacht, ihr treuen
Söhne und Töchter“.
Blast die Posaune für die Verrückten!
Sammelt die Verlierer und Freaks. Hier
kommen die Verängstigten und Vergessenen
mit Feuer in ihren Augen. Und sie laufen
aufrecht. Die Bäume klatschen Beifall.
Die Hochhäuser verbeugen sich. Die Berge
erscheinen klein, verglichen mit diesen
Kindern einer anderen Dimension. Ihre Gebete
mobilisieren den Himmel und wecken den alten Traum von Eden wieder auf.
„Die Vision“ – ein Traum
Sie belächeln Etiketten und „Big Names“. Verzichten
auf das Notwendigste. Die Werbung
wird sie nicht beeinflussen, Hollywood sie nicht
faszinieren.
Selbst Gruppendruck ist machtlos gegen ihre gefällte
Entscheidungen, sie werden sie nicht auf
Mitternachtspartys verleugnen, dann wenn der
Hahn kräht.
Sie sind unglaublich cool und gefährlich attraktiv
- in ihrem innersten! Und äußerlich? Das
kümmert sie kaum. Sie tragen Kleidung wie Kostüme.
Nicht um sich zu verstecken, sondern um
eine Botschaft zu vermitteln - und zu feiern.
Hörst du diese Armee kommen?
wissen diese Welt zu erobern. Sie sind mobil wie
der Wind und gehören den Nationen. Sie brauchen
keinen Pass. Die Leute schreiben ihre Adressen
nur noch mit dem Bleistift auf und wundern
sich über ihr verrücktes Leben. Sie sind frei, und
doch die Sklaven der Verwundeten, Dreckigen,
Sterbenden.
Was ist die Vision? Die Vision ist Heiligkeit,
Heiligkeit, die den Augen weh tut. Sie bringen
Kinder zum Lachen und Erwachsene zur Weißglut.
Es reicht ihnen nicht, den angepassten Standard
zu halten. Sie greifen nach den Sternen. „Warum
denn nur das Gute wollen, wenn es das Beste zu
erreichen gilt?“ Es ist eine Heiligkeit, die alles andere
als niedlich ist!
Diese Helden sind am Montagmorgen genauso
radikal wie am Sonntagabend. Sie haben es nicht
nötig, sich einen großen Namen zu machen. Darüber
lachen sie nur müde und schreien mit ihren
Freunden: „COME ON!“
Sie passen auf. Sie wachen.
24 Stunden am Tage, 7 Tage die
Woche, 365 Tage im Jahr. Ihr
Leben lang.
Was immer es kostet, sie zahlen den Preis: Sie
brechen die Traditionen. Sie verbannen die Mittelmäßigkeit
aus ihrer kuscheligen Sicherheit. Sie
geben ihre Rechte auf, genauso wie ihre „ach so
geliebten Schwächen“.
Würden sie ihr Image oder ihre Beliebtheit
aufgeben? Sie würden sogar ihr
eigenes Leben aufgeben, den Platz mit dem Todeskandidaten
- schuldig wie die Hölle selbst - tauschen.
Der elektrische Stuhl statt eines Thrones.
Mit Blut, Schweiß und Tränen, in schlaflosen
Nächten und an fruchtlosen Tagen beten sie, als
ob alles von Gott abhängt, und leben sie, als ob
alles von ihnen abhängt. Ihre DNA programmiert
sie auf JESUS! (Er atmet aus – sie atmen ein.)
Ihr Unterbewusstsein singt. Sie hatten eine Bluttransfusion
mit Jesus. Ihre Worte lassen im Supermarkt
die Dämonen aufschreien.
Und diese Vision wird wahr werden, sie wird erfüllt werden. Mit
Leichtigkeit, und zwar bald. Woher ich das weiß? Es ist das Sehnen
der ganzen Schöpfung! Das Stöhnen des Geistes, der Urtraum
Gottes. Mein Morgen ist sein Heute. Was bei mir kaum Hoffnung
ist, ist bei ihm schon 3D und „in Farbe“.
Und mein schwaches, ge. üstertes, glaubensloses Gebet? Mit
einem krachenden, Mark und Bein erschütternden AMEN wird es
beantwortet - aus dem Mund unzähliger Engel, von den Helden des
Glaubens. Und von Jesus selbst.
Und ER ist der
eigentliche Träumer
dieses Traumes.
Und der eigentliche
Sieger! Garantiert!
[/spoiler]
AMEN! Genau so denke ich auch!muss da immer wieder an das FS denken, wo pete graig auch da war und wir nach seiner Predigt alle “Come on” geschrien haben - ich hab mir gedacht jawoll, das ist es was Jesusfreaks einzigartig macht!
also ich lass mich sowieso von niemanden einlullen, ich lass mir Jesusfreaks nicht KAPUTT JAMMERN und ich hoffe dass ihr das auch nicht wollt!Paddys blog hat da einen guten Beitrag geschrieben!!!!!
Meiner Meinung nach ist Jesusfreak sein so ähnlich wie Punk sein. Es geht nicht zuerst um eine Organisation, sondern einen Lifestyle. Es gibt ja auch keine “Punkzentrale” mit einem Oberpunk, der das ganze organisiert. Ich denke das es zumindest der ursprünglichen Vision von Martin D. entspricht…
Wenn ich mir die alten Videos der BEWEGUNG so anschaue, dann müssten wir doch längst hier zu finden sein - als fette Jugendkultur!!! Ich wünsche mir, dass wir wirklich (wieder) relevant werden, nicht zuerst in der christlichen Szene (oder soll ich Ghetto sagen…) sondern für die Punks, Skins, Hippies, Kiffer, Hip-Hopper…
Es mag auch daran liegen, dass die Jesusfreaks immer mehr aus Frokis (=frommen Kindern) bestehen, die gar keinen wirklichen Plan haben, was abgeht. Gab es da nicht mal eine Umfrage dazu?
Zum Thema “Jugendbewegung” fällt mir natürlich Tocotronic ein - auch wenn deren Song ironisch gemeint ist…
Hmmm bei vielem kann ich zustimmen …
Aber ich schreibe lieber meine Definition, was ein Jesus Freak ist.
1) Jesus Freaks gab es schon immer. Vor Jesu Geburt hätte man sie vielleicht eher God’s Freaks genannt?! König David z.B. war für mich ein Jesus Freak! Er hüpfte und zappelte mehr oder minder nackig durche Gegend. Das schockierte andere und verursachte ne Menge Wirbel. Viele dachten: SO kann er sein geistliches Leben doch nicht ausleben.
Aber David war es egal - denn er tat es nicht um zu schockieren, sondern um Gott zu gefallen. Und Gott gab ihm Recht, denn sein Herz war rein.
2) Ein Jesus Freak ist also jemand, der sich nicht darum schert, was ANDERE über ihn denken. Denn er selber schert sich darum, wie Gott bzw. Jesus über ihn denkt! Das kümmert ihn. Und das macht er/sie so, wie es ihm selber am besten gelingt, Gott zu ehren.
3) Ein Jesus Freak ist unabhängig von Alter, Kultur oder Szene! Ich kenne einige “alte” Christen, die bei weitem mehr auffe Pfanne haben, als so mancher die sich Jesus Freak nennen. Bevor das wieder einer missversteht: Jesus Freak sein, hat für MICH - nichts mit wilder Frisur, zerschlissenen Klamotten usw. zu tun. Das Aussehen ist mir scheiß egal. Es kommt aufs Herz an! Und da gibt es viele Christen, die ihr Herz voll mit Jesus haben, die so ein Freak sind, dass es ihnen egal ist, was andere über sie denken, aber sie wollen allen erzählen, wie genial Jesus ist und nicht verschweigen, dass Gott alle Menschen liebt.
4) Freak = total verrückt nach etwas sein. Noch stärker als ein Fan.
Ein Trekkie (Star Trek Fan) zieht sich alle Folgen rein und geht vielleicht auf eine Convention.
Ein Star Trek FREAK - will selber Teil von Star Trek werden. Er fängt an so zu leben. Er versucht die Message in seinen Alltag zu integrieren. Es gibt Star Trek Freaks, die lernen Klingonisch und passen sich den Traditionen aus der Serie an (neben ihrem Job und dem Alltag)!!! Und denen ist scheiß egal, ob andere sie für Spinner halten oder nicht - im Gegenteil - weil sie eine so stark zusammen haltende Gemeinschaft sind, wachsen diese Gruppen sogar.
Ein Jesus Freak hat meiner Meinung nach die beste Message der man nacheifern kann! Das beste Drehbuch zum nachspielen!
DAS sind für MICH wahre Jesus Freaks!
Die Leute, die zwar ein “normales” Leben haben, aber Gott bedingungslos folgen. Ganz wie es Jesus selber gelehrt hat “Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und gebt Gott, was Gott ist”.
Hier mal meine Gedanken:
Also ehrlich gesagt, weiss ich nicht ob man einen Jesusfreak überhaupt so genau definieren kann oder darf… denn eigentlich ist jeder ein JESUS Freak der an Jesus glaubt, eine Beziehung zu ihm hat und diese lebt. Ein Jesus-Nachfolger (Christ) eben! Denn in dieser verrückten Welt ist jeder ein Freak wenn er schon nur an Jesus glaubt. Das wäre für mich die allgemeine Definition…ich frage mich sogar, ob man mit einer genauen Beschreibung nicht andere Christen ausschliesst und verurteilt, denn wir wissen ja nicht was in den Herzen vorgeht. (Da kann nämlich jemand noch so freakig und radikal Jesus folgen und trotzdem sein Sündiges Geheimnis haben)
Okay, das mal zum Begriff Jesus Freak allgemein.
Also können wir uns eigentlich nicht wirklich über den Namen definieren. Was aber macht es aus, das ich bei den Jesus Freaks bin? Wer sind wir?
Bei mir ist es nicht die gleiche wellenlänge und nicht das freakig sein, ich komme aus keiner Subkultur und ich habe keine bestimmte Subkultur auf dem Herzen und doch teile ich die, nennt es wie ihr wollt, grundidee oder -vision oder 6 punkte plan, der Jesus Freaks.
Das erklärt aber nicht warum ich ein Jesus Freak bin, denn mittlerweile gibt es viele andere Gemeinden und Bewegungen, die diese Vision teilen.
Die Jesus Freaks sind ganz einfach meine Familie bei denen ich mich ganz einfach am wohlsten fühle. Sie sind mein Clan, mein Stamm, mein Club. Und das habe ich mir nicht nur alleine ausgesucht sondern Gott selbst hat mich da hineingestellt und gesagt, “das da sind deine Leute”. …auch wenn ich mich manchmal frage was Gott sich bloss dabei gedacht hat
Wer oder was sind wir nun? Keine Ahnung. Ein buntgemischter Haufen. Ein Stamm, ein Familienzweig. Ich sehe das so: in der weltweiten Gemeinde von Jesus gibt es viele verschiedene Stämme oder Falmilienclans. Sie alle haben bestimmte stärken und schwächen. Und JFI gehört ist ein Familienclan der zu einem Stamm gehört. Und dieser Stamm hat stärken wie z.B. Freundschaft und ein Herz für die Verlorenen und schwächen wie…hm, fangen wir lieber nicht davon an
…aber versteht ihr was ich meine? Nur weil z.B. Freundschaft einer der Stärken ist, heist das noch lange nicht das jeder einzelne aus diesem Stamm diese Stärke hat. Denn wie in jeder guten Familie fällt irgendjemand immer aus dem Rahmen und meistens werden genau diese Leute auch gebraucht z.B. als ausgleich….auch wenn jeder denkt, der gehört irgendwie nicht dazu.
Die Vision der Jesusfreak ist für mich grob der 6 Punkte Plan. Ihn zu “erfüllen” macht einen Jesusfreak aus. Nicht immer und alles gleichzeitig, aber ihm grundsätzlich tatkräftig nicht abgeneigt zu sein, ist wichtig.
)
Aber so eng wird der Begriff Jesusfreak dadurch nicht gefasst, da ich mir durchaus vorstellen könnte, jemanden als Jesusfreak zu sehen, dem Leute am Herzen liegen, die diesen Plan angehen.
D.h. wenn du inner Jesusfreakgemeinde bist, und es jetzt nicht so für dich dran is, raus auf die Straße, inne bestimmte Szene oder was weiß ich zu gehen, aber für solche Christen die das machen zu beten, und mit grade diesen Leuten Gemeinde zu bauen, dann bist du für michn Jesusfreak. (schön oder
d.h. es kommt doch wieder nicht sosehr aufn Style an!
Ein Jesusfreak ist ein Jesusfreak! Also einer, der verrückt nach Jesus ist, und das nicht nur mit dem coolen Jesusfreakkittel zeigt, sondern LEBT! Alles andere wäre Etikettenschwindel. Und da gibt es ne ganze menge Jesusfreaks in stinknormalen Gemeinden und ziemlich viele Etikettenschwindler bei uns.
Ich denke, Ziel der Jesusfreakgruppen muss sein, die Leute, die irgendwie neugierig auf uns geworden sind und zu uns kommen, so mit der Liebe Gottes zu infizieren, das sie Jesusfreaks werden. Ich denke das das kein utopisches Ziel ist. Die Frage ist halt was wir, die wir die Gruppen mehr oder weniger leiten, ihnen VORLEBEN. Reden kann man viel, die Frage ist was man LEBT. Und das SEHEN die Leute!
hallo
so jetzt will ich auch mal was sagen und ich hoffe das klappt denn computer und ich sind nicht die besten freunde
ich bin gerade in portugal auf dem “land” mit baba habe eine geile zeit hier und gott macht ganz viel also vor ein paar tagen haben baba und ich gebetet eigentlich fuer das land aber dann ploetzlich konnte ich nicht anders ich musste fuer die jesusfreaks beten hab mir vdie wochen vorher ganz viele gedanken gemacht und aufgeschrieben….und wollte mich nun eigentlich davor druecken da mir einige fragen zu schwierig erschienen und was passiert dann ich fang an zu heulen rotz und wasser um wenn um uns und um die leute die gott uns gegeben hat von anfang an nicht zur geselschaft konforme menschen subkulturen und wer glaubt das dies punker sein muessen zeigt nur wie weit weg er von der welt ist ….fragen wir doch einfach mal die szene was sie ueber jesus freaks denken sind nicht die die,di uns brauchen ihr wuerdet erstaunt sein kaum jemand kennt uns und wenn halten sie uns oft fuer verkleidete affen ….. das heisst ja nicht das man als jesusfreak nicht mit anderen leuten abhaengen soll wenn ich arbeite sag ich meinen kollegen ja nicht nein danke du gehoerst nicht in die szene mit dir will ich nichts zu tun haben oder wenn ich am arsch der welt in einem dorf wohne mit lauter prolls das ich sag nein danke fuer euch kein jesus ….aber ich will anders leben nicht nur anders lebende erreichen also stosse ich immer wieder auf sie auch am arsch der welt 35 punkerfreund oder 16 rebellin das sind leute die leben was sie glauben und so gut es geht gegen das system zu sein und was will ich als jesus freak ihnen zeigen wie sie ganz raus koennen aus dem system…es braucht leute die diese leute verstehen die ernte ist gross gibt aber zu wenig arbeiter gott hat nicth gewollt das wir es uns nett einrichten und der luege glauben wenn man aelter wird muss man sich halt anpassen er hat uns heraus genommen …aber ich kenne mehr icht christen die einen alternativen weg gehen als christen
also mein rat fragt doch einfach jesus was er will oder auch fragt was die szene ueber uns denkt die sollten unser masstab sein
leider keine zeit um in ruhe zu schreiben ich hoffe alles verstaendlich
HI!
Was ist ein Jesus Freak???
Mal ehrlich.
Was fuer ne bescheuerte Frage.
Wer ueberlegt sich so ne Mist.
Ich war en Freak und jetzt nach dem Jesus Christus mir die Augen des Herzen geoeffnet hat immer noch en Freak.
Halt ein Freak der Jesus Christus liebt.
Kurz: Ein Jesus Freak.
Alles klar.
Be bless
Liebe Gruesse aus Frankreich,
Marcel
Hallo, ich bin KEIN Jesus Freak,
aber ich bin total verrückt nach Jesus und werde alle verrückten Dinge tun, die er mir auf´s Herz legt!!
Ich habe ein Herz für die Verlorenen und hasse alles, was Gottes Radikalität einsperrt und eingrenzt.
Ich bin KEIN Jesus Freak, also wer seid IHR ?????????
Meiner Meinung nach, kann es bei euch nur um das Wörtchen “Freak” gehen, wenn ihr eure Berufung sucht, denn JESUS haben alle Christen in ihrem Herzen und damit auch den Heiligen Geist
Viel Spaß beim Suchen,
wünscht euch Miriam