Informationen gesucht (3) - woher kam das Konzil? Wie begann alles?

Hier sind die Leute gefragt, die den Konzilprozeß angeleiert haben.

Wie genau kam es dazu, den Konzilprozeß einzuleiten? Wer war bzw. ist darin involviert?


Ich bin der Meinung: erstens dass es innerhalb der Bewegung ne Menge Unklarheiten bezüglich des Konzils gibt, zweitens, dass der Konzilprozeß leichter verständlich wird, wenn es noch mehr Informationen drüber gibt, wie der Prozeß eigentlich begann.

Dieser Blog jedenfalls ist dazu da, dass der Konzilprozeß möglichst effektiv wird. Dieser Blog soll ein Hilfsmittel sein, dass der Konzilprozeß wirklch in Gang kommt - eine weitere Schnittstelle, für die Blogosphäre.

Autor: Micha

7 Responses to “Informationen gesucht (3) - woher kam das Konzil? Wie begann alles?”

  1. Bernhard says:

    Die Entstehung des Konzilsgedanken bei den JesusFreaks kann tatsächlich hilfreich sein, um auch den Focus auf das Ergebnis hin auszurichten. Ich denke ich kann sagen dass ich einer der Mitinitiatoren des ganzen Prozesses (siehe meinen Blog: Archiv Okt & Nov 2005) bin, weil ich die Notwendigkeit eines gemeinsamen Hörens erkannte und immer noch erkenne.
    - wir müssen hören, weil es bedenkliche Einflüsse aus anderen Bewegungen gab und gibt!
    - wir müssen hören, weil es eine Entwicklung über unsere Landes-Grenzen hinaus gibt!
    - wir müssen hören, weil wir irgendwie definitiv in einer “Krise” stecken!
    - wir müssen hören, weil wir als Bewegung vor völlig anderen Herausforderungen stehen, als noch zu Beginn der Neunziger
    - wir müssen hören, weil Gott reden wird (und reden ist bei Gott immer ein schöpferisches Tun)!
    - wir müssen hören, weil es einen Autoritätskonflikt gibt!
    - wir müssen hören, weil leiten nach dem Hören kommt.
    - wir müssen hören, weil hören durch nix substituiert werden kann und darf…
    Die anderen Grundgedanken von mir stehen auf meinem Blog und haben sich bisher nicht wesentlich verändert. Verändert sehe ich diese -wohlgemerkt völlig offene- Grundidee von mir durch manche Ansagen hier. Vielleicht - und das nur als Rat, nicht als Hausaufgabe… Schaut euch unter Wikipedia oder ähnlichen Stichworterklärern mal den Begriff “Konzil” an. Als Theologe denk ich bei dem Wort immer an die Begegnungen der frühen Kirche aber auch der heutigen katholischen Kirche. Die Geschichte der Konzile ist an sich schon sehr spannend. Und in dieser “Tradition” seh ich unser Vorhaben.

    Es kann nicht darum gehen, den Ä-Kreis abzusetzen oder neue Statuten zu erlassen oder revolutionär etwas umzustoßen. Wenn Gott (!) das will, wird er es tun. Aber unsere Motivation kann es nicht sein, in diesen Prozess einzusteigen. Das hieße nämlich feindlich einzusteigen - aber das sei ferne! …um mit dem guten Paulus zu reden.

    —–

    kurz ergänzt von Micha (sonst nichts geändert:)

    weblinks zu den beiden Blogbeiträgen:

    Okt.05: Wir brauchen ein Konzil

    Nov.05: Wir brauchen immer noch ein Konzil…

  2. hmm..

    soweit ich das alles richtig verstehe (inkl. der zwei Beiträge auf deinem Blog), kann man vermutlich zwei hauptpunkte formulieren:

    erstens: “Bilanz ziehen”
    zweitens: “hören/schauen, wohin uns Gott haben will - zukünftige Vision”

    Meiner Meinung kann dieser Blog vor allem beim Punkt 1 hilfreich sein.
    Nämlich Bilanz ziehen. Hier hinein gehört logischerweise auch die Frage nach Struktur und Leiterschaft.
    Hier hinein gehört auch die Frage nach dem “wo waren wir & wo stehen wir” … und die Frage nach dem “was lief bisher schief und war vermeidbar?”

    Und: du und andere haben auf deinem Blog schon angemerkt, dass auch die leute zur Sprache kommen sollen, die sonst irgendwie “aus dem raster” fallen. Auch hierfür soll dieser Blog eine Hilfestellung sein.

    Na ja, mal schaun, wie es weitergeht.

    Konstruktiver Vorschlag für die, denen es hier zu einseitig um Leiterschaft geht: Sendet eigene Beiträge ein(klick)!

  3. manuel says:

    hmm ich würde die zwei punkte umdrehen… und zwar aus einem einfachen grund.
    erst mal hören, was gott JETZT vor hat, was er sagt, dann aufarbeiten von problemen, buse tun (im christen deutsch) und das muss denke ich allgemein gemacht werden aber viel wichtiger noch persönlich…

    wenn es so rum ist, wie du es gesagt hast, ist die gefahr doch viel zu groß, dass du unter dem eindruck der “bilanz” gar nicht mehr frei gottes stimme hören kannst, sondern dass du viel zu viele emotionen und persönliches rein bringst. verstehst du was ich meine?

  4. Bernhard says:

    ich bin mit Manuel!
    Bilanz ziehen in allen allen allen Ehren! Nur habe ich eine Befürchtung dabei: Bilanz ziehen wird verwechselt mit Abrechnen…

  5. …och… keine Angst. Falls das hier jemand verwechseln sollte, is das ganz fix rausmoderiert. Dieser Blog ist kein pranger.

  6. achimS says:

    Na ja, Bilanz ziehen ist eigentlich kein feindiches Wort, sondern eine sachliche Vorgehensweiße.
    So verstehe ich das.
    Es beeinhaltet zu schauen was gut und was schlecht lief und die damit verbundenen Fragen: Warum lief dieses gut und jenes schlecht.
    Damit man es in der Zukunft besser machen kann.
    Entscheidungen entstehen nicht aus dem Nichts.
    Es ist nicht abrechnen wenn man schaut warum und wer bestimmte Entscheidungen veranlasst hat. Denn wir sind als Leiter nun mal zu Verantwortung und Transparenz verpflichtet.
    Es sollte nicht Ziel sein Leute an den Pranger zu stellen und sich ins Fäustchen zu lachen, haha die sind schuld. Sicher nicht.
    Bei vielen Sachen stehen ja auch nicht nur einzelne Leute dahinter,
    so das da Bilanz ziehen andere Schwerpunkte beeinhaltet.
    Aber ich halte es für sehr wichtig, nicht einfach nur nach vorne zu schauen, sondern auch den Rückblick zu wagen.
    Damit wir aus Fehlern lernen können.
    Ich unterstelle auch niemanden, das er absichtlich Fehler machen wollte, es ist normal das manche Sachen sich im Nachhinein als ungünstig rausstellen, und dann muß man die verändern.
    Es heißt ja das wir in der Krise stecken.
    Das die Bewegung JFI in einer Krise ist.
    Ich persönlich bin nicht gefragt worden zu Entscheidungen die JFI angehen. Unsere Gemeinde soweit ich weiß auch nicht.
    Es ist kein anprangern sondern eine Tatsache, das in den letzten Jahren ein kleiner Kreis an Leuten die Entscheidungen bezüglich JFI getroffen hat. Die Bewegung, d.h. die Vereinsmitglieder des JFI sind nicht wirklich einbezogen worden. (WillowVersammlung ist keine wirkliche Entscheidungsfindung gewesen) Entscheidungen,wie z.B. das der Ä-Kreis die oberste Autorität hat und gesamtverantwortlich für alle Gemeinden ist, war keine Entscheidung, die von den Gemeinden diskutiert worden ist.
    Ich halte es für schwierig eine Bewegung sein zu wollen, aber nur wenig von der Bewegung einzubeziehen.
    Und ich wünsche mir das sich dahingehend echt was ändert.
    Vielleicht brauchen wir ein neues Bewußtsein für unsere Gemeinden und Regionen, das einer Emanzipation nahe kommt.
    Ich wünsche mir das sich diese Bewegung wieder entspannt und zwar auf allen Ebenen, das auch ein Ä-Kreis nicht unter einer Last liegt, die er unmöglich tragen kann.
    Und ich wünsche mir Rückrad zu erleben, das man auch mal klar sagt:
    Das haben wir falsch gemacht. Ich wünsche mir für mich ein guter Leiter sein und werden zu können, und meiner Gemeinde gut zu dienen.
    und ich wünsche mir Vorbilder von Leitern. Denen ich nacheifern kann.
    Die mir Mut machen meine Fehler einzugestehen und Transparenz zu leben, vor den Leuten die ich leite.
    Weil sie selbst so leben.
    (danke Paddy für deine vielen Lebenszeugnisse)
    Es sollte für uns alle klar sein, das wir nicht über die Bewegung diskutieren um Leute hängen zu sehen.
    Und mit dieser Entscheidungen sollten wir aber auch keine Geheimnisse
    voreinander haben, und um den heißen Brei reden, sondern Schwachstellen klar benennen.
    Wäre schade wenn wir uns teilweiße vielleicht an den falschen Posten
    verheizen würden und unsere eigentlichen Stärken ungenutzt bleiben.
    Niemand kann alles.
    1.Mose 18, 16-22 finde ich sehr interessant
    …”dachte der Herr: Soll ich wirklich vor Abraham verheimlichen, was ich mit Sodom vorhabe? Ich habe ihm doch zugesagt…”
    Gott denkt über seine Transparenz gegenüber Abraham nach. Gott!!!
    Als ob er das nötig hätte oder Rechenschaft ablegen müßte.
    Aber er hat sich wohl entschieden, so mit seinen Freunden umzugehen.
    Danke Gott!

  7. [...] hat hier gesagt, dass er solange er noch Leiter war keine Probleme hatte an die Infos ran zu kommen. Beim [...]