Gestern (5.9.06) kam dieser Brief per Post:
Jesusfreaks international e.V.
Josha Eisenhut
Dipl. Sozialpädagoge, Vorstand, Geschäftsführung, OE (Organisationsentwicklung)
Nordring 51-53 * 64347 Griesheim * Germany
Tel.: 06155-868910 * josha.eisenhut at jesusfreaks.de
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Familienkonferenz / Das Konzil
Liebe Jesus Freaks Gemeinden,
nachdem Ihr Euch auf dem Freakstock im JFI-Zelt schon einmal vorab über unsere anstehende Familienkonfernz informiert habt, bekommt Ihr nochmals ein Info-Packet für Eure Gemeinden vor Ort. Anbei findet Ihr ein paar Folder mit Info’s, sowie ein nettes Plakat für Eure Gemeinderäume.
Ganz wichtig ist mir, dass Ihr diesen anstehenden Prozess mit Gebet vor Ort in Euren Gemeinden begleitet. Vielleicht habt Ihr ja sogar Lust, Euch mit allen aus Eurer Gemeinde zu treffen und über die anstehenden Fragen zu reden.
Worum geht es in der ganzen Geschichte?
Nicht in erster Linie darum, in welcher organisationalen Struktur JFI existieren soll, oder ob es besser wäre unsere Leitungsfunktion abzuschaffen o.ä.
Es geht darum, gemeinsam uns auf das zu besinnen, was Gott unserer Bewegung anvertraut hat. Herauszufinden, wie es in den nächsten Jahren mit unserer Bewegung weitergehen soll.
Auf vielen Weblogs und in vielen Gesprächen merke ich immer wieder, dass viel geredet und diskutiert wird über Leitung, Führungspositionen oder Struktur unserer Bewegung. Dies halte ich jedoch für sekundär, denn das sind Fragen, die sich aus der einen großen Frage ergeben werden: “Wo will Gott die Jesus Freaks in den nächsten Jahren hinführen und wie gehen wir diesen Weg?”
Vielleicht kennt Ihr bereits aus Eurer eigenen Erfahrung in Euren Firmen, Euren UNIs oder sonst wo her so genannte “Reorganisations-Prozesse”. Was wir hier vorhaben ist viel mehr als das. Es geht um eine Haltung, in der wir gemeinsam vor Gott treten und im Gebet und im Gespräch eine Antwort Gottes erwarten dürfen.
Insofern bitte ich Euch, mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und dem notwendigen Engagement an die ganze Sache heran zu gehen.
Noch etwas zum Abschluss: Als Menschen neigen wir oft dazu, solche Diskussionen im Fokus unserer eigenen Bedürfnisse zu führen. Ich halte es für absolut wichtig, dass wir lernen, zuerst an das Gemeinwohl unserer Bewegung und an unseren gemeinsamen Auftrag zu denken.
Übrigens freue ich mich sehr über jedes Feedback von Euch. Falls Ihr Lust habt, mit mir in Kontakt zu treten, ruft mich an oder sendet mir ein email. Die Kontaktdaten findest du im Briefkopf.
Ich freue mich, von Euch zu hören!
Josha Eisenhut
Ich empfinde diese Schreiben in sich widersprüchlich. Einerseits heist es:
“Wo will Gott die Jesus Freaks in den nächsten Jahren hinführen und wie gehen wir diesen Weg?â€
andererseits soll es “egal” sein was Leitung, Führungspositionen oder Struktur unserer Bewegung tun. Dabei ist doch gerade das ein häufiger Stein des Anstoßes. Mit dem 6-Punkte Programm werden viele einverstanden sein - ist ja auch sowas wie eine Vision. Aber die Probleme gibt es doch bei der Umsetzung und der Organisation einer solchen Bewegung, die das als Vision hat. Wir sollten nicht so blauäugig sein, das wir nicht ähnliche Fragen zu beantworten hätten wie andere Bewegungen. Ich persöhnlich vergleiche JF eher mit einer Organisation wie Greenpeace, als mit einer klassischen Freikirche. Wenn diese grundsätzlichen Fragen überspielt werden, wird es früher oder später Probleme geben. So wie ich den Eindruck habe, soll durch dieses zweite Schreiben “der Ball flach gehalten werden” um die “heißen Eisen” in den Hintergrund zu schieben.
Lieber Ronny,
ich habe Deine Reaktion erwartet. Übrigens hat Greenpeace dieselben Probleme wie wir, weiß ich zumindest aus “Insider- Kreisen”.
Das Schreiben drückt einfach aus, dass die Frage nach der generellen Ausrichtung JFI`s wichtiger ist, als die Frage nach Leitungsstruktur. Ich kritisiere die einseitige Diskussion hier auf diesem Blog, wenn ich auch verstehe, dass aus verschiedenen Gründen das Thema “Leiterschaft” bei manchen ausd der Bewegung wichtig geworden ist. Jedoch möchte ich verhindern, dass wir uns nur um diese “Struktur und Leitungsfragen” kümmern, da ich davon ausgehe, dass die Erneuerung unserers Auftrages als Bewegung definitiv wichtiger ist.
Es wäre doch Blödsinn, wenn wir eine neue Leitungsstruktur aufbauen, ohne vorher genau zu wissen, wo es generell hingehen sollte. Das würde wiederum eine Struktur und ein Leitungshandel ergeben, dass Dir nicht recht sein kann.
Ich habe den Eindruck, dass wir in der Gefahr stehen, aus Frust über gewisse Dinge unsere eigentliche Frage vergessen: Wo will Gott die JF Bewegung in den nächsten 15 Jahren haben ?
Weiterhin sehe ich hier, für meinen Geschmack (Achtung- Ich- Botschaft) zuwenig substanzielle konstruktive Vorschläge und eine zu große Defizit- Orientierung. Rein subjektiv empfunden.
Man sehe sich nur die Anzahl der Comments zu den einzelnen Themen an.
Es wird viel diskutiert über “Leiterschaft und Struktur”. Und leider zuwenig zum Thema “Vision und Ausrichtung von JFI”.
Wäre sehr schön, wenn sich das ändern würde.
Brüderliche Grüsse,
Josha
Nun, ich finde in diesem Konzilprozess einen kontruktiven und gründlichen Blick in die Vergangenheit äußerst wichtig.
Bezüglich einseiter Diskussion hier im Blog:
Nun - der lebt halt vom Mitmachen. Mir persönlich ist das Thema “Leiterschaftsverständnis innerhalb der Jesusfreaks” sehr wichtig - und ich glaube, dass da einige “leichen im Keller” sind…
eigene Beiträge für diesen Blog kann man zum Beispiel über dieses Formular einsenden.
Ich möchte Joshas Ansatz hier deutlich (aus meiner Sicht - also auch hier Achtung: Ich Botschaft! dabei mal ein Danke an alle Sozpäds…:o) ) unterstreichen und dem beipflichten, was er schreibt. Lieber Ronny, bei allem Respekt: Kann es sein, dass du ein Problem mit unseren leitenden Leuten hast?
Ich bin dafür, dass wir uns zuächst - wie angestoßen - um die inhaltlichen Fragen konzentrieren und im zweiten Schritt sehen, wie wir(!) dem Ä-Kreis stützend, korrigierend, mahnend und immer und immer wieder ermunternd und loyal zur Seite stehen, wenn es gilt, diese inhaltlichen Ergebnisse durch meinetwegen auch strukturelle Veränderungen umzusetzen.
Denn eins steht glaub ich auch schon mal vor dem Konzil fest: (so seh ich das zumindest, mag andere Meinungen dazu geben…) unser Ä-Kreis steht nicht (!) zur Disposition!
…wenn man nicht mal solche Sachen hinterfragen kann - wozu dann so ein Konzil und der ganze Aufriß?
(FAQ.: hab ich ein Prob mit dem momentanen Ä-Kreis? AW: Nein. Aber mir gehts ums Prinzip.)
eine Bitte an Bernhard/Nobbi: du scheinst vermutlich einiges mit dem Konzil zu tun zu haben.
Bitte mach daher mal deinen Einfluss innerhalb JFI transparent. danke.
PS.: deine Kommentare erwecken manchmal unterschwellig den Eindruck, du würdest anderen eine gewisse geistl. Reife absprechen.
Ich gehe mal davon aus, dass dem nicht so ist. Daher achte bitte ein bißchen besser auf deine Formulierungen. Danke im Voraus.
@micha weiß nicht ob bernhard eine gewisse geistl. Reife abspricht… ich empfinde es eher so, dass er versucht das ganze beim thema zu halten… diskussionen schweifen halt schnell ab und es geht mehr um persönliche eindrücke anstelle einer antwort auf die frage…
bin ja jetzt nicht soo bei den freaks drinne aber ich finde irgendwie is der brief von josha nicht schlecht… wieso nicht einfach erst mal wirklich fragen, wo gott mit den freaks hin will… denke wenn es da eine wirkliche antwort von gott gibt (und das ist nicht joa also mit den 6 punkten kommen wir schon irgendwie zurecht, sondern gott hat uns den auftrag gegeben, vielleicht einen neuen auftrag… das is halt genau die frage… sind es noch die 6 punkte, wenn ja wie sollen sie umgesetzt werden, wenn nicht was kommt jetzt neues… und da soll doch gott entscheiden und nicht eure meinung, ob nen netzwerk ne gute sache ist oder nicht), dann ergibt sich doch alles andere und vielleicht findet gott ja netzwerk auch ne geile sache und dann wird er das schon sagen…
ist halt echt ne schwere sache gottes wille und seinen eigenen frust unter einen hut zu bekommen.
ich habe keinen Frust.
Ich bin halt einfach der Meinung, dass ein Blick in die Zuknunft nicht ohne einen gründlichen Blick in die Vergangenheit bzw. gegenwart möglich ist.
Bezüglich Nobbi interessiert mich einfach mal dessen Rolle im Konzilprozeß und innerhalb JFI. Das liegt für mich (und viele andere vielleicht auch) ein wenig im Dunkeln.
Hallo Josha und alle anderen Blogleser,
weil Greenpeace ähnliche Probleme hat, hatte ich sie auch als Beispiel gewählt. Dort gibt es ebenfalls sehr viele Idealisten bzw. Leute aus alternativen Kreisen. Damit Leiterschaft und Struktur nicht immer im Mittelpunkt stehen, ist es wichtig das sie transparent sind. Je weniger Transparenz desto mehr Raum für Spekulationen (an denen ich mich nicht beteiligen will). Was ich bis jetzt noch nicht in den Schreiben gelesen habe: Warum wurde die “Grundsatzdebatte” angestoßen? Woher ist das Bedürfnis sie zu führen enstanden? Wer hat den die Vision in Frage gestellt? Soweit ich das in den Blogs rausgelesen habe (auch bei den “Aussteigern”) , hatten die Probleme viel mit zwischenmenschlichen Dingen zu tun und mit Mißtrauen zwischen der Basis und der Gesamt-Leitung bzw. zwischen Leitern der verschiedenen Ebenen untereinander. Mein Eindruck (ICH-Botschaft) ist das die verschiedenen Probleme (Eindringen von Wort+Geist-Bewegung, Abdriften der JF-AG, Mißtrauen gegenüber JFI/Ä-Kreis, …) mit der Grundsatz-Debatte übertönt werden (sollen???). Im übrigen wurde vor zwei oder drei Jahren auf dem Willow das KaMeL vorgestellt. Und damit wurden kurz, mittel und langfristige Ziele festgesteckt. Das Problem sind nicht die Ziele, sondern die Umsetzung. Die Frage wäre zu stellen was davon umgesetzt wurde und wo es noch Probleme gibt. Deshalb noch mal die Frage: “Wer stellt den die bisher aufgestellten Visionen/Ziele in Frage?” und weiter: “Wer legt den überhaupt fest, was diskutiert wird?” Wurde da vorher in die Bewegung “reingehorcht”? Gefragt was die Leute bewegt? Ich will nichts unterstellen, aber wenn man zwischen den Zeilen liest, könnte man einen anderen Eindruck bekommen. Bei dem ersten Schreiben dachte ich wirklich das die Bereitschaft da ist auch die “heißen Eisen” anzufassen, aber das zweite Schreiben klingt anders. Es tut mir leid, aber ich sehe den roten Faden des Konzils noch nicht - was hoffentlich nur mir so geht und den anderen vieleicht klarer ist.
@Manuel
Gott hat diese Bewegung mit Hilfe von Menschen ins Leben gerufen und uns als Freaks auch einen Auftrag gegeben. Auch wenn wir Menschen oft wandlungsfähig sind, ist Gott konstant und ich glaube nicht das er seine Aufträge ständig ändert (siehe Volk Israel und das gelobte Land). Wir haben genug damit diesen Auftrag zu erfüllen und wie ich im letzten Comment schrieb wurden vor nicht all zu langer Zeit konkrete Ziele festgelegt. Auch langfristige. Vieleicht kann JFI noch mal zur Verfügung stellen, damit jeder sehen kann wie weit wir damit sind, als Bewegung.
Ok in den letzen Jahren gab es Probleme, aber soll man deshalb gleich die Vison in Frage stellen? Wenn es struktuelle Probleme gibt, dann werden die nicht mit Grundsatzdebatten gelöst.
Noch etwas zum Thema “Gott fragen”. Gott nutzt auch Menschen um Dinge deutlich zu machen und wenn es wichtige Dinge sind, werden die auch Menschen auf’s Herz gelegt. Deswegen ist es wichtig seinen Geschwistern gut zuzuhören und das darf keine Einbahnstraße von “oben nach unten” (im Sinne der Leitungshierachie) sein.
So, da mir nun schon zum wiederholten Male “vorgeworfen” wird, ich doziere von oben herab, sollt ich mir langsam mal Gedanken machen…
Zunächst sei dabei dankbar angemerkt, dass es gut ist darauf hinzuweisen. Nunja, komme aber dennoch zu dem Schluss, dass ich nicht von oben herab (sei es unterschwellig oder vordergründig) anderen Blogern einen gewissen Grad an geistlicher Reife abspreche. Nein, das tu ich nicht!
Ich sagte es in einer mail an “wächter” schon mal, mag sein, dass ich manches etwa hochgestochen formuliere, aber ich kanzle niemand ab.
Wer ich bin und was ich bie JFI mache und was sonst noch hinter Bernhard steckt, ist sehr einfach über meinen Blog einsehbar: http://www.santacrux.blogspot.com. Ich leite bie JFI die Seelsorgearbeit. Ich bin von der Ausbildung her Theologe und Psychologe und gehör zu den Jesusfreaks Frankfurt.
Was meine Rolle bei dem Konzil angeht: Ich bin einer der Mitinitiatoren des ganzen Prozesses (siehe meinen Blog: Archiv Okt & Nov 2005), weil ich die Notwendigkeit eines gemeinsamen Hörens erkenne. Aber die Grundgedanken stehen in meinem Blog und haben sich bisher nicht wesentlich verändert. Verändert sehe ich diese -wohlgemerkt völlig offene- Grundidee von mir durch manche Ansagen hier. Und da ist Manuel völlig zuzustimmen: Ich möchte, dass wir bei der Sache bleiben. Und mit Sache meine ich den Inhalt. Die Struktur ergibt sich daraus. Nicht umgekehrt. Vielleicht - und das nur als Rat, nicht als Hausaufgabe… Schaut euch unter Wikipedia oder ähnlichen Stichworterklärern mal den Begriff “Konzil” an. Als Theologe denk ich bei dem Wort immer an die Begegnungen der frühen Kirche aber auch der heutigen katholischen Kirche. Die Geschichte der Konzile ist an sich schon sehr spannend. Und in dieser “Tradition” seh ich unser Vorhaben.
Es kann nicht darum gehen, den Ä-Kreis abzusetzen oder neue Statuten zu erlassen oder revolutionär etwas umzustoßen. Wenn Gott (!) das will, wird er es tun. Aber unsere Motivation kann es nicht sein, in diesen Prozess einzusteigen. Das hieße nämlich feindlich einzusteigen - aber das sei ferne! …um mit dem guten Paulus zu reden.
mal eins an ronny: die ZIELE und ERGEBNISSE werden jedes jahr an willo vorgestellt. es gibt immer einen überblick über das, was wir vorher und das, was erreicht wurde. natürlich wird dabei auf die bedürfnisse der bewegung geachtet.
ich meine, der ä-kreis ist ja nicht aus der bewegung. wir (mich jetzt mal mitgerechnet) haben jedes jahr bis über 200 jfi-termine. wir treffen uns regelmässig mit allen bereichs- und regioleiter, besuchen regiotreffen und predigen in gemeinden. insgesamt wage ich zu behaupten, dass wir da schon recht gut am puls der bewegung sind, wobei es natürlich immer gemeinden und leute gibt von denen man nichts mitbekommen hat.
[spoiler]hi storch, da direkt mal ne Frage:
Bist du nun eigentlich noch im Ä-Kreis oder nicht? Wie sieht das denn momentan eigentlich aus?[/spoiler]
@Bernhard
Mein Nick lautet Waerter, und es ist lediglich ein Nick. Er ist entstanden da ich mal bei der Bahn Weichenwärter war. In dieser Zeit hab ich angefangen online zu spielen. Daher hab ich diesen Nick angenommen, und bin dabei geblieben. Es hat nichts damit zu tun, das ich mich in irgendeiner Weise als “Wächter” (Tätigkeit) oder ähnliches sehe.
Dies wollte ich nur einmal klarstellen, damit es nicht zu Missverständnissen bzw. Missinterpretationen kommt.
@Storch
das ist auf jeden Fall lobenswert, das auf Willow ein “Soll-Ist” Vergleich vorgestellt wird. Wo aber erfährt jemand, der (aus welchen Gründen auch immer) nicht auf dem Willow war diese Informationen?
Ich persönlich kann das gut vergleichen. Als ich selbst noch Leiter einer Gruppe war und auch auf Willow und anderen Treffen war, habe ich viel mitbekommen. Aber seit ich “normales” Gemeindemitglied bin, sah es da schon trüber aus. Über die jesusfreaks.de Seite bekommt man solche Informationen auch nicht. Wenn ich nicht meine “inoffiziellen” Quellen hätte, würde ich viele Dinge nicht mitbekommen. Aus diesem Grund finde ich die Blogs auch gut als “Fenster” um in die Bewegung zu schauen. Das schreibe ich alles obwohl ich ja Teil der Bewegung bin und mich seit Anfang an nicht nur für meine eigene Gemeinde interessiert habe, sondern auch für die Jesus Freaks als Bewegung. Deswegen werde ich immer auch das Wort “Transparenz” ins Spiel bringen.
@alle
Mir ist nun einiges klarer geworden. Um den Ursprung des Konzilgedankens zu verstehen, sollte man die verlinkten Blogeinträge von Bernhard/Norbi lesen. Bernhard ist ja einer der auch seelsorgerlich in die Bewegung “reinhört” und ich finde seine Gedanken sehr gut und auch das er die Idee des Konzils hatte. Auf dem Diskussionsthread der sich dann auf seinen Beitrag entwickelte, kann man auch sehen das die Idee von vielen zustimmend aufgenommen wurde.
[...] So langsam aber sicher rückt der Prozess, “Konzil” genannt, näher. Josha hat einen zweiten Brief verfasst, welcher die Anliegen des Konziles noch einmal aus seiner Sicht zusammenfasst. Daraufhin hat sich eine Diskussion entwickelt zu der ich auch etwas sagen möchte. [...]
Nachtrag zum Thema Transparenz…
Damit mir niemand vorwirft ich würde nur kritisieren, habe ich mich heute abend mal der Freakipedia gewidmet und ein paar Artikel mit Leben gefüllt. Wenn sich an diesem Projekt noch mehr Leute beteiligen, wird es vieleicht bald möglich sein, das sich auch “Neulinge” schnell in unserer Bewegung zurecht finden. Gleichzeit kann sich jeder selbst ein Bild machen wie vielfältig unsere Bewegung ist. Es ist ebenso das man Jesus Freaks nicht mehr so einfach mit drei, vier Worten erklären kann. Den 6-Punkte Plan vieleicht, aber was Jesus Freaks in der Praxis bedeutet weniger.
genau darum geht es doch beim konzil… das ganze wurde vor 15 jahren von gott ins leben gerufen aber seit dem hat sich doch die welt einiges verändert… vielleicht brauchen jesusfreaks eine kleine aktuallisierung… eine art roten faden in der vielfalt…
@manuel
Für eine kleine Aktualisierung wäre dann aber kein Konzil notwendig. Der rote Faden wäre in der Tat wichtig, festzulegen. Trotzdem bin ich der Meinung das wir an der Vision weniger ändern sollten, als an der Organisation (dort wo es sinnvoll ist). Visionen sind immer langfristig angelegt, die braucht man nicht alle paar Jahre ändern - im Gegenteil sie sind sogar sowas wie der kleinste gemeinsame Nenner. Die Unzufriedenheit ensteht dann wenn der Unterschied zwischen Vision und Realität immer größer wird. Dann hat man natürlich zwei Möglichkeiten:
1. Vision zu “verkleinern” damit sie der Realität gerechter wird
2. sich darum bemühen damit man der Vision wieder näher kommt
Ich vergleiche unseren 6.Punkte Plan / die Vision mal mit soetwas wie die Verfassung/Grundgesetz der Jesus Freaks. Wie bei unserer deutschen Verfassung werden daran alle anderen Dinge gemessen, weil eine Verfassung so eine Art Maßstab ist. Wenn in unserem Land etwas schief läuft oder Politiker “versagen” wird doch trotzdem niemand die Verfassung in Frage stellen. (Natürlich gibt es auch solche Menschen/Gruppen aber darum kümmert sich dann der “Verfassungsschutz” :))
[spoiler]@micha
Ich bin zwar nicht Storch aber fragen wir mal Klaus-Bärbel wer alles noch im Ä-Keis ist. Klaus-Bärbel surft natürlich auf jesusfreaks.de und klickt sich bis zum Ä-Kreis durch. Dort stellt er fest das sowohl Storch als auch Taade noch im Ä-Kreis ist. Er ist etwas verwirrt. Als nächstes surft er auf den Blog von Mirko, den liest er gerne, da sind auch viele andere JesusFreaks verlinkt, es gibt auch eine Extra-Link-Spalte für den Ä-Kreis. Hmm da fehlt aber der Taade. Nun ist Klaus-Bärbel noch verwirrter hat Mirko etwa etwas gegen Taade oder war die Information auf der jesusfreaks.de Seite. Weil Klaus-Bärbel auch fleißiger Konzil-Blog-Leser ist, hat er etwas von der Freakipedia gehört und surft auch gleich hin auf der Ä-Kreis Seite findet er dann endlich die gewünschte Information.[/spoiler]
[spoiler]Blödsinn.
Das ist nicht die Quelle, nach der ich gesucht habe.
Haste doch selber erst angelegt den Artikel in der Freakipedia.
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Anmerkung von Marco: Bitte aufpassen mit dem Ton! “Blödsinn” ist nicht gerade nett…[/spoiler]
Da der Link zu dem Originalartikel in dem Trackback gut versteckt ist, hab ich mir gedacht ich reposte das was ich sagen will hier noch mal.
Kann eine Vision Realität werden ohne Struktur? Ist eine Struktur etwas nütze ohne Vision? Auf beide Fragen nein. Jede Vision braucht eine Struktur um in die Tat umgesetzt zu werden. Die Jesusfreaks haben/hatten eine Vision und haben auch eine Struktur dafür geschaffen. Nun hat es sich im Laufe der Zeit herausgestellt, das so wie es läuft einiges schiefläuft. In diesem Falle stellt sich die Frage woran es liegt. Ja es gibt einen gewissen Teil der einfach menschlich ist. Da können Sachen schiefgehen, da können sich Menschen verkrachen. Aber sollte nicht eine gemeinsame Vision und eine gute Struktur genau da eingreifen?
Josha hat in seinem Brief klargemacht, daß das Ziel des Konzils in erster Linie ist, herauszufinden welchen Weg Gott mit den Jesusfreaks gehen will. Die strukturellen Sachen sollten dabei (meine Interpretation) in den Hintergrund rutschen. Ich verstehe diese Haltung und finde sie im Grunde genommen gut. Eine Struktur sollte immer durch die Vision bestimmt werden. Nur ist es auf der anderen Seite so, daß eine Struktur die Art und Weise zu denken und zu handeln in bestimmte Bahnen lenkt.
Dazu möchte ich 2 Beispiele anführen.
1. Gibst du einer Organisation eine militärische Struktur, (Unabhängig der Vision.) wird eine Armee daraus werden. Dies kann eine “normale†Armee sein, oder halt im Falle William Booths eine “Heilsarmeeâ€. Beachtenswert ist das die Struktur vor dem Namen da war . Sicher, am Anfang stand eine Vision, die wurde durch das Militärische umgesetzt. So wird das Leben und tun der Gemeinde ein “Kampf†gegen Armut und Unglauben. Und durch diesen militärischen Ausdruck gewinnt man eine andere Sichtweise über manche Situationen.
2. Architektur ist mein zweites Beispiel. Architektur stellt seit alters her eine Struktur dar. Eine Struktur das Leben in der Stadt zu organisieren. Und diese Organisation nimmt den Geist gefangen. (DESHALB ist Architektur Geiselnahme. Falls du dich schon immer gefragt hast, was der Blogtitel soll.) Das Viertel in dem du aufwächst bestimmt im großem Maß wer du wirst. Die städteplanerischen Entscheidungen anderer Leute bestimmen dein Denken und damit auch dein Sein.
Ich weiß nicht ob ich das mit den beiden Beispielen klarmachen konnte, was ich sagen will ist: “Struktur ordnet immer auch das Denken in bestimmte Bahnen.†Und wenn die JesusFreaks herausfinden sollen wo es langgehen soll, dann ist das Denken des einzelnen immer auch geprägt von der Struktur, welche die Jesusfreaks bis jetzt hatten. Und durch die Erfahrungen welche er mit dieser Struktur gemacht hat.
Sicherlich ist die Frage nach der generellen Ausrichtung der Jesus Freaks wichtiger als die der Leitungsstruktur. Nur werden wir keinen neuen Weg gehen können, ohne hinter uns aufgeräumt zu haben. Die Diskussion um Leitung und Struktur mag nicht visionär sein, aber ich finde sie ist bedingt durch Bedürfnisse die durch die jetzige Struktur entstanden sind. Und es ist wichtig NICHT wegzuschauen und eine neue Vision auf den Plan zu rufen und dann straigthforward draufzu zu gehen. Sondern diese Bedürfnisse dieser Frust, dem muss begegnet werden. Erst wenn das bereinigt ist, dann ist es möglich eine neue Vision zu entwickeln. Dann wenn diese Sachen geklärt sind, dann kann man sich aus den Gedankenschemen befreien welche die Struktur etabliert und gefestigt hat.
Um es nochmal kurz und knapp zu sagen: Wir werden erst wirklich Gottes Willen erkennen können, wenn wir das was zwischen uns und unserem Bruder steht zu Gott gebracht haben. Und das was zwischen uns und unserem Bruder steht ist Frucht der alten Struktur. Und deshalb muss es auch Ziel sein dieses aufzuarbeiten. Alle anderen Versuche Gottes Weg zu finden werden nur wieder dieselben Verletzungen als Resultat haben. Und DAS kann als Prophetie verstanden werden.
[spoiler]@ Micha
Das hat Storch selbst schon mal an einer Stelle geschrieben, bin noch am Suchen nach der Quelle.[/spoiler]
Nachdem ich mich mit meiner Frau über meinen Artikel unterhalten habe, bin ich der Meinung das mein letzter Satz falsch ist. Es ist keine Prophetie, sondern eine auf einem geistlichen Prinzip basierende Prognose, welche mir in den letzten Tagen sehr wichtig geworden ist.
Ich hatte mit dem 2. Schreiben etwas Konkreteres erwartet. Im Herbst (Sept.-Nov.) soll(t)en drei Treffen auf regionaler Ebene stattfinden.
Wieso standen in dem Schreiben keine Termine? Es ist doch nun wirklich an der Zeit, den Gedanken konkret umzusetzen…
Und was ist mit der Seite, die auf dem Konzil-Plakat angegeben wurde? (www.konzil.jesusfreaks.de) Sollte das konzil.jesusfreak.de heißen oder kommt da noch was? Im Moment zeigt es lediglich “Seitenladefehler” an…
Irgenwie muss man das doch planen. Auf den letzten Drücker können doch dann viele gar nicht dran teilnehmen.
Außerdem ist im Oktober bereits unser regionales Leitertreffen (JF-Sachsen) und im November das Regio-Treffen.
Nobbi empfahl noch mal bei wiki das wort “konzil” nachzuschlagen: hab ich gemacht und folgendes gefunden:
“Vom zweiten Jahrhundert an gab es zahlreiche lokale Konzile auf verschiedenen Stufen, in denen sich die Bischöfe einer Region versammelten um über bestimmte Fragen der Lehre oder KirchenSTRUKTUR zu entscheiden.”
Lieber Marco,
wie Du Dir vorstellen kannst, bringt ein solcher Prozess, wie das Konzil
eine Menge Béwegung. Nicht alles ist und war bisher durchdacht. Und nicht alles zweifelslos geplant und entschieden.
Einige Kommunikationsanforderungen haben wir unterschätzt, so dass sich die ganze Nummer zeitlich nach hinten verschieben wird.
Ich schätze, dass die Regionalausschüsse ab Januar 2007 laufen werden, da wir für manche Dinge, die wir unterschätzt haben, mehr Zeit benötigen, als wir dachten. Gut Ding will Weile haben…
danke für die info josha. das hatte ich ja bereits vermutet… bleibt die frage, warum man eine sache die so dick angekündigt wird, im vorfeld nicht richtig durchdenkt… nun ja.
bestätigt mal wieder meinen gedanken, dass die bewegung einfach noch nicht gut genug organisiert ist. aber das schaffen wir schon noch! *g*
die zeit bis zu den Regionalausschüssen kann und sollte(!) auf jeden fall für gebet genutzt werden.
bin gespannt, was für initiativen aus der bewegung dazu kommen… bitte hier schreiben wenn ihr was startet in eurer gemeinde…
Marco,
ich wünschte mir mal manchmal, Du müsstest auch nur für einen Monat meinen Job machen, mit der Verantwortung, die ich trage und den kniffligen Situationen, denen ich mich tagtäglich stellen muss.
Ich finde es gut, dass Du kritisierst und in Manchem hast Du auch recht.
Aber: Ich glaube, dass Du manche Dinge, die Du kritisierst nicht genau abschätzen kannst. Einen solchen prozess zu organisieren, kann man nicht völlig durchdenken. Er ist sowohl für uns als JFI neu und uneinschätzbar, wie auch beispiellos in der jüngeren christlichen Vergangenheit.
Ich schätze Dich Marco und wünschte mir, Du hättest manchmal ein wenig mehr Erfahrung und wüßtest, was es bedeutet bei JFI zu leiten und zu arbeiten.
Ich lade Dich hiermit ein, ein Praktikum im JFI Headoffice zu machen, um ein wenig mehr das Gefühl zu bekommen, was es bedeutet, einen Teil der Vernatortung für eine Bewegung zu tragen. Das ist ein ehrliches Angebot…
Hallo Josha,
ein anderes Thema das mich zur Zeit in Zusammenhang mit den Jesusfreaks beschäftigt, ist der Umgang mit Kritik.
Ich wollt Dir persönlich überhaupt keinen Vorwurf machen. Ist es denn so, dass Du alleine für den Konzil verantwortlich bist? Das wäre schlecht. Mich hat es eh immer gewundert, dass nur Dein Name unter den Schreiben steht. Wieso ist nicht mindestens noch einer vom Ä-Kreis ebenfalls damit betraut worden… (Hab ich den Ä-Kreis jetzt schon wieder verletzt?)
Riesige Verantwortung, knifflige Situationen… ja, das hatte ich jetzt seit fast zwei Jahren tagtäglich mit dem Hotel. Von demher kann ich dich sehr gut verstehen. Denke ich zumindest. Mein Eindruck ist, dass ich einem Burnout gerad noch so entkommen bin.
Ich bin auch froh, dass wir uns ein Stück weit persönlich kennen. So kommt es hoffentlich weniger zu Missverständnissen.
Das Angebot mit dem Praktikum nehme ich gerne an! Im Moment ist es nur etwas schwierig, da ich dabei bin wieder in meinen alten Beruf zu arbeiten, als Kaufmann im Einzelhandel im Rewe-Markt Geithain.
Sobald sich eine Gelegenheit dafür ergeben sollte, meld ich mich. Wir können da ja auch gerne mal telefonieren…
Für deinen Job bei JFI wünsche ich dir weiterhin viel Kraft und Segen. Und wenn es zu heftig wird, zieh die Notbremse. Irgendwie hab ich den Eindruck und die Angst, dass du verheizt wirst. Also das Du irgendwann soviel um die Ohren hast, dass dann gar nix mehr geht. Wer legt eigentlich fest, was deine Aufgaben sind? Ich meine jetzt auch für dich selber als Schutz, denn zu tun gibt es ja immer.
Ich werd für dich beten. Marco.
Hallo Marco,
vielen dank für Deine Segenswünsche.Segen und Kraft kann ich gebrauchen. Nein ich bin natürlich nicht alleine für das Konzil verantwortlich. Ich arbeite sowohl mit dem Ä-Kreis zusammen, als auch mit einem interdisziplinären BeraterInnen- Team, welches meine Arbeit und mein Denken unterstützt und hinterfragt.
Mir geht es einfach so, dass ich Deine Kritik brillianter und hilfreicher fände, wenn ein gewisser Unterton nicht dabei ist, den ich persönlich zu hören meine.
Ich glaube, dass Du gute Gedanken beisteuern könntest, wenn Du Deine Kritik ein wenig “schleifen und polieren” würdest.
Dein Potenzial, von dem ich überzeugt bin käme mehr und besser zur Geltung.
Liebe Grüsse !
Ich hab nun einiges zum Thema “Kritik” unter “Blog-Regeln” veröffentlicht. Noch ein Satz aus Wikipedia, der mich wohl betrifft, nachdem auch Josha mit meiner Art der Kritik ein Problem hat:
Kritikfähigkeit ist:
“2. die soziale Fähigkeit, andere Personen auf einen – möglicherweise auch nur vermeintlichen – Fehler so hinzuweisen, dass dieser Sachverhalt von der kritisierten Person verstanden wird. Nur so kann die kritisierte Person in einem gedanklich nächsten Schritt den Inhalt der Kritik überprüfen.”
Daran werde ich arbeiten… Versprochen!
Jetzt noch inhaltlich was: Könntest Du uns bitte erklären was ein “interdisziplinäres BeraterInnen-Team” genau ist? Wenn möglich bitte auch wer da dabei ist…
Und dann noch zum Ä-Kreis trotzdem die Frage: Wieso wurde da nicht offiziell auf den Schreiben unterschrieben, so das klar ist, wer alles das Konzil verantwortet?
Die Leitung des Konzils liegt nach aktuellen Stand laut meiner Wahl zum 1. Vorsitzenden bei mir.
Von daher unterschreibe ich natürlich auch die Konzilbriefe.
In meinem BeraterInnen Team befinden sich:
Norbert Roth
Daggi Begemann
Mark Reichmann
Deniz Holzmüller (Designs)
außerdem ein Politikwissenschaftler*
und locker Jakob Neufeld (Marketing)
Die drei ersteren kennt man, die drei letztern wohl eher nicht.
*) Name auf ausdrücklichen Wunsch der betr. Person vom Admin entfernt.
Die Leitung, die bei mir liegt, so muss man formulieren, gestaltet sich aus dem Auftrag, den Prozess des Konzils zu gestalten, zu kommunizieren und möglich zu machen. Die Ergebnisse des Prozess ergeben sich aus dem Prozess und nicht aus meiner Leitung. Ich biete so also den Rahmen für einen gemeinsamen Prozess der gesamten Bewegung.
Das als Nachsatz…
ich finde das eine sehr gute Sache, dass das Konzil keinen Zeitdruck hat.
Das wäre bei der momentanen Entwicklung mein nächster Vorschlag gewesen.
So ein Konzil braucht halt soviel Zeit, wie es braucht.
wenn man bedenkt, dass am 5.9. ein offizielles schreiben versendet wurde und nur 2 wochen später lediglich hier auf dem blog bemerkt wird, dass es solch eine gravierende änderung gibt, dann finde ich das schwierig.
eine infomationsmail mit hinreichender erklärung für diese änderung wäre angemessen und sollte auf jeden fall zumindest nachgeholt werden.
diese änderung geht ohnehin wahrscheinlich nur, weil die ganze geschichte in der bewegung nicht wirklich aufgegriffen wurde. zumindest nicht mit der ernsthaftigkeit die erforderlich gewesen wäre.
@josha: zieh dir nicht allein den schuh an. es sind ja noch weitere personen für den konzil-prozess verantwortlich…
@micha: der zeitdruck kommt meiner meinung nach zustande, wenn im januar erst die regionalen ausschüsse laufen. ich hoffe, dass die verschiebung durch eine ausführliche erklärung nachvollziehbar wird.
@all: falls ich wirklich der einzige sein sollte - und den eindruck habe ich im moment - der dinge hinterfragt, dann finde ich das sehr bedenklich für die bewegung. das zeugt von mangelndem interesse und der einstellung “die da oben machen schon alles richtig”…
Zeitdruck?
Nun - ich denke, dadurch dass sich die Regionalausschüsse ein wenig verschieben, wird der rest vom Konzil auch bissl verschoben werden…
..oder auch nicht.
Fakt is, dass ich genug Vertrauen in die Konzilmacher habe, dass die den Prozeß dann nich per Gewalt über die Bühne prügeln, nur damit alles pünktlich fertig is. Dann hätte das ganze Konzil keinen Wert.
Wer zwingt denn uns Jesus Freaks, zu einem bestimmten termin mit diesem Konzil fertig sein zu müssen?
Hallo Micha,
natürlich muss man eine Veränderung sofort kommunikationstechnisch weitergeben. Leider steht der neue Zeitplan aber noch nicht, aus diversen Gründen. Deshalb noch keine Info diesbezüglich.
Das Konzil soll und wird jedoch wahrscheinlich im zeitlichen Rahmen stattfinden, nämlich bis Willo 2007.
[...] Aus dem 2. Schreiben von Josha: [...]